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28. September 2013

Shanghai-Ranking

上海交大排名 Shàng​hǎi Jiāo​dà pái​míng
世界大学学术排名 shì​jiè dà​xué xué​shù  pái​míng
Academic Ranking of World Universities (ARWU)

„Universitätsrankings sind beliebt und verhasst zugleich. Die Ranglisten gelten Politikern und Hochschulchefs als Gradmesser für die Reputation einer Hochschule. Mit Folgen: So manche Uni frisiert die Zahlen, um gut dazustehen.“
(Barbara Kehm im duz Magazin 06/13 vom 31. Mai 2013 : Zehn Jahre Shanghai-Ranking Der Kampf ums Treppchen)

Zwei saudi-arabische Universitäten rekrutierten Spitzenforscher, die für 50.000 Euro pro Jahr brauchten nichts weiter zu tun hatten, als einmal im Jahr kurz vor Ort zu sein und in allen Publikationen ihre Verbindung zur saudischen Universität anzugeben. Beide Universitäten schafften es, innerhalb von zwei bis drei Jahren im Shanghai-Ranking der Gruppe der nichtgelisteten Universitäten zu entkommen.

Eine dieser beiden saudischen Universitäten ist die King Abdullah University of Science and Technology, KAUST,  ‏جامعة الملك عبد الله للعلوم والتقنية‎).

Australische Universitäten suchen „Manager für institutionelle Rankings“, die für 380.000 Euro pro Jahr die Beziehungen zu Ranking-Agenturen pflegen und die Position der Universität in den Rankings „optimieren“.

„Globale Rankings wie das Shanghai Jiaotong Ranking oder das Ranking des Times Higher Education Supplement stellen Informationen über vier bis sechs Prozent aller Universitäten weltweit zur Verfügung mit der Folge, dass „alle Hochschulen auf der Grundlage von Kriterien beurteilt werden, die nur für Spitzenuniversitäten angemessen sind."
(Barbara Kehm im duz Magazin 06/13 vom 31. Mai 2013 : Zehn Jahre Shanghai-Ranking Der Kampf ums Treppchen)

Das führt zu einer Aufholjagd, auch zu wenn Rankings kaum eine Möglichkeit bieten, in die Spitzengruppe aufzusteigen.

Warum dann also die Aufregung?

Erstens: Gute Ranking-Positionen führen dazu, dass sich bessere Studierende und Wissenschaftler bewerben. Die Spendenbereitschaft der Alumni steigt, in vielen Ländern gibt es eine höhere staatliche Mittelzuweisung.

Zweitens: Über Rankings wird Reputation verteilt. Und Reputation ist eine wichtige immaterielle Ressource, die schwer aufzubauen und leicht zu verlieren ist.

Drittens: Rankings sind bei politischen Entscheidungsträgern populär. Zum einen, weil sie Komplexität reduzieren. Zum anderen, weil eine hohe Ranking-Position einer oder mehrerer Universitäten im Land als Indikator für die wissenschaftlich-technologische Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft gilt.

... Es gibt nur wenige Spieler, die die Chance haben, das Spiel gewinnbringend mitzuspielen. Für den Weltbank-Forscher Jamil Salmi gehören dazu vorrangig große, breit aufgestellte (das heißt mit Medizinfakultäten ausgestattete), vorzugsweise ältere und forschungsintensive Universitäten im englischsprachigen Raum, die folgendes mitbringen: üppige Ressourcen, ein wohlwollendes Management und eine Konzentration von Talent.

Die übrigen potenziellen Spieler sollten lieber auf das Spiel verzichten, sie haben keine Chance.“
(Barbara Kehm im duz Magazin 06/13 vom 31. Mai 2013 : Zehn Jahre Shanghai-Ranking Der Kampf ums Treppchen)

交通大学
Jiāotōng Dàxué

Das Shanghai-Ranking ist ein weltweites Hochschulranking, das die Shanghaier Jiaotong-Universität (交通大学 Jiāotōng Dàxué) seit 2003 durchführt.

Tausend Hochschulen weltweit werden jährlich geprüft, die ersten fünfhundert werden in einer Liste aufgeführt. An der Spitze der Liste stehen meist die gleichen angelsächsischen Hochschulen:

   
 1  2  3  4 5
Harvard Stanford MIT Berkeley Cambridge


Unter den ersten 20 Universitäten finden sich 2012 nur drei nicht-US-amerikanische Universitäten: Cambridge (Platz 5), Oxford (Platz 10) und die Universität Tokyo (Platz 20). Die erste deutsche Universität (Technische Universität München) findet sich auf Platz 53.

Kritikpunkte

Aufgrund der langen Beobachtungszeiträume werden historische und gegenwärtige Forschungsleistung vermischt. So werden Nobelpreise bis zum Jahr 1911 berücksichtigt. Dadurch werden Neugründungen benachteiligt.

Das hohe Gewicht von Zeitschriftenaufsätzen im Web of Science führt zu einer Verzerrung zugunsten von Universitäten mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung in englischsprachigen Ländern. Publikationen in anderen Medien und anderen Sprachen werden nicht berücksichtigt, was Spitzenleistungen in den Geisteswissenschaften von der Wertung ausschließt.

Besonderheiten der nationalen Hochschulsysteme werden kaum berücksichtigt. So bleibt zum Beispiel die außeruniversitäre Forschung in Deutschland unberücksichtigt.

Hochschullandschaft
Peking-Universität 北京大学 - Shanghai-Ranking 上海交大排名 - SKY-Universities 스카이大學 - Tokyo-Universität 大学 - Tongji-Universität 同濟大學

 

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