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28. September 2013

Sechs Universitäten von Tokyo

東京六大学 Tōkyō roku daigaku (Osten + Hauptstadt + sechs + groß + lernen)

Im Frühjahr und Herbst wird zwischen den angesehensten Universitäten Tōkyōs seit 1925 die Tokyo Big6 Baseball League (東京六大学野球 Tōkyō roku daigaku yakyū) ausgetragen, die bei Studenten außerordentlich populär ist, nicht zuletzt deshalb, weil es zu Vorlesungsausfällen kommt.

Ausdruck der Tradition ist auch der Wettstreit der männlichen Cheerleader (応援団 Ōendan), die einen strengen Ehrenkodex haben. Dieser kann zum Beispiel beinhalten, immer zu rennen anstatt zu gehen, immer in der ersten Reihe zu sitzen, sich immer zu melden, wenn der Lehrer jemanden zum Aushelfen braucht usw. Wegen des strengen Trainings stellen Polizei und Feuerwehr gern Absolventen ein, die im Ōendan-Klub waren. Einigen Klubs sagt man aber eine Nähe zur japanischen Mafia, den Yakuza, nach.

(Foto: Wikimedia)

Das Spiel (早慶戦 sōkeisen) zwischen den zwei angesehensten Privatuniversitäten Japans, Keiō und Waseda, zieht dabei besondere Aufmerksamkeit auf sich.

Alle Spiele werden im Meiji Jingu Stadium (明治神宮野球場 Meiji Jingū Yakyūjō) ausgetragen. (Foto: Wikimedia)

Die sechs Universitäten von Tokyo sind:

東京大学
Tōkyō Daigaku
早稲田大学
Waseda daigaku
Die Tōkyō-Universität (東大 Tōdai) wird als die Universität Japans mit dem größten Prestige angesehen. Die Waseda-Universität (Sōdai (早大), ist neben der Keiō-Universität eine der prestigeträchtigsten privaten Universitäten Japans.
慶應義塾大学
Keiō gijuku daigaku
法政大学
Hōsei daigaku
Die Keiō-Universität wurde 1858 als Rangaku-juku – Schule für westliche Studien gegründet. 1868  gab sie sich ihren heutigen Namen Keiō Gijuku (慶應義塾 = durch Spenden finanzierte allgemeine Schule Keiō). Die Hōsei-Universität (Universität für Rechts- und Staatslehre) entwickelte sich aus einer Rechtsschule, der Tokio School of Law, die 1880 gegründet und 1889 mit einer Französischschule zusammengelegt wurde.
 
明治大学
Meiji daigaku
立教大学
Rikkyō daigaku
Die Meiji-Universität (Meidai 明大) wurde in der Meiji-Zeit 1881 von dem Gelehrten Tatsuo Kishimoto gegründet und 1903 zu einer vollwertigen Hochschule erklärt.
Besonders berühmt ist Meijis Filmakademie. Zu ihren Studenten zählte Zhou Enlai, der von 1949 bis 1976 chinesischer Premierminister war.
Die christliche Rikkyō-Universität (auch: St. Paul’s Universität) wurde 1874 gegründet und zählt zu den ältesten Universitäten Japans. Als Gründer gilt Channing Moore Williams, ein Bischof der Episkopalkirche der USA.

 

 Hochschullandschaft
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