• Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
    Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
  • Schwerpunkt Korea
    Schwerpunkt Korea
  • Schwerpunkt China
    Schwerpunkt China
  • Schwerpunkt Japan
    Schwerpunkt Japan

Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

_______________________ 

Stellenangebot / Job Offer: 

Lecturer for Modern Korean Business & Society

_______________________

pdf» Information in English (pdf)
pdf» Partner Universities (pdf)

08. Dezember 2012

Sudoku

数独 sū doku (Zahl + allein)
 
Der Japaner Kaji Maki (鍜治真起) hat das Sudoku nicht erfunden. Das war ein Schweizer. Doch der weltweite Siegeszug des Rätsels begann in Kajis Büro.

„Kaji nannte das Rätsel: ‚Die Zahl, die allein steht‘, auf Japanisch ‚sūji wa dokushin ni kagiru‘ [数字は独身に限る] oder kurz: Sudoku. Auch das war ein Wortspiel, denn ‚doku‘ [毒] heisst Gift oder Droge. ‚Rätsel können süchtig machen, denn alle Menschen haben einen Entdeckerdrang‘, erklärt er sich den Spieltrieb. …

Der internationale Durchbruch kam allerdings erst zwei Jahrzehnte später – und zwar ganz ohne Kajis Zutun. Im November 2004 veröffentlichte die englische ‚Times‘ erstmals ein Sudoku, das jedoch nicht von Nikoli [にこり, nikori] stammte, sondern von einem pensionierten neuseeländischen Richter namens Wayne Gould. Der hatte Sudoku 1997 bei Japan-Ferien entdeckt. Da Nikoli den Namen Sudoku nur in Japan geschützt hatte, konnte Gould ihn übernehmen und gab seinen Rätseln damit eine Aura von japanischer Exotik: Zahlen-Zen, Nummern-Sushi, Gedanken-Karate.“

(http://www.bernhardbartsch.de/archiv/am-ursprung-des-zahlen-zen/)
 
Das heutige Sudoku wurde erstmals 1979 anonym von dem damals 74-jährigen Architekten und freischaffenden „Rätselonkel“ Howard Garns veröffentlicht. Er starb 1989, sodass er nicht erleben konnte, wie seine Kreation zu weltweiter Begeisterung führte. Seinen Durchbruch erlebte das Zahlenrätsel irgendwann zwischen 1984 und 1986, als die japanische Zeitschrift Nikoli es unter dem Namen Eine Zahl bleibt immer allein (数字は独身に限る Sūji wa dokushin ni kagiru) regelmäßig abdruckte. 1986 wurde diese sperrige Bezeichnung zu Sudoku verkürzt und als Marke registriert.

Der Neuseeländer Wayne Gould (高樂德法官) lernte Sudoku auf einer Japanreise kennen und brauchte sechs Jahre, um eine Software zu entwickeln, die neue Sudokus erzeugen konnte. Anschließend bot er seine Rätsel der Times in London an. Die Tageszeitung druckte die ersten Sudoku-Rätsel und trat eine Sudoku-Lawine los.
 

logo

Ostasienlexikon
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N
- O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Über uns

Den Kern des Instituts bilden 15 ständige Mitarbeiter. weiterlesen ...

Studium

Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. weiterlesen ...

Publikationen

Veröffentlichungen und Forschungsbeiträge aus dem Institut  weiterlesen ...

Wort des Tages

Aktuelle chinesische oder japanische Begriffe weiterlesen...

Ostasienlexikon

Schlüsselwörter aus China, Japan, Korea, Mongolei, Hongkong, Macau und Taiwan weiterlesen...

Sprichwörter

„Es gibt da ein chinesisches Sprichwort …“ – Wer kennt sie nicht, diese Einleitung? weiterlesen...