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08. Dezember 2012

Shizuoka

静岡 Shizuoka

静岡県, Shizuoka-ken (Shizuoka + Präfektur)
7.780 km²
3,8 Millionen Einwohner
484 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Shizuoka-shi (静岡市)

 

„Wenn sich die Präfektur Shizuoka darstellt, präsentiert sie sich gerne als Region der Superlative. Nicht nur ihr Symbol, der Mount Fuji [富士山 Fujisan], ist Japans höchster Berg, auch bei den Fabrikansiedlungen stand sie: laut Daten des Ministry  of Economy, Trade and Industry in der ersten Hälfte 2008 wieder auf Platz eins vor Hyōgo und Gunma. Stolz sind die Standortförderer auch darauf, dass sie seit 1989 mehr ausländische Direktinvestitionen angezogen haben als jede andere Präfektur. Die zentrale Lage von Shizuoka an der Hauptverkehrsachse zwischen den beiden Industrieregionen Kantō (Tokyo Yokohama) im Osten und Chūbu (Nagoya) und Kansai (Ōsaka, Kōbe) im Westen macht für Unternehmen, die neu in den Markt eintreten, rein aus logistischen Gründen Sinn in einem Radius von 200 Kilometern leben 80 Millionen Menschen und damit zwei Drittel der japanischen Bevölkerung. …

Doch der Standort besticht auch durch andere Argumente als seine Erreichbarkeit. So liegt das Bruttoinlandsprodukt, das die 3,8 Millionen Einwohner von Shizuoka erwirtschaften, auf einer Höhe mit Thailand oder Portugal.“
(Japanmarkt vom April 2009: Wirtschaftskraft wie Thailand)

Emblem der Präfektur ist eine orange Darstellung des Berges Fuji (富士山) und eine weiße Umrisskarte der Präfektur.

shizuokaflag

„Dank ihres relativ milden Klimas ist die Halbinsel Izu zu einem beliebten Naherholungsgebiet für die Tokyoter geworden. Die Ostküste der Halbinsel ist leider auch entsprechend verbaut. Einen besonders schlechten Ruf hat der Badeort Atami [熱海, heißes Meer], manchmal auch spöttisch ‚Tatami[畳] genannt, weil viele Gäste hier vor allem ‚horizontalen Freuden’ nachgehen. Die Westküste ist dagegen noch weitgehend unberührt. Hier gibt es herrliche Wälder und auch einige schlichte Badeorte (zum Beispiel Toi [土肥]), und über die Suruga-Bucht [駿河湾 Suruga-wan] hinweg hat man einen schönen Blick auf den majestätischen Fuji [富士山 Fujisan].

Shuzenji [修善寺], im Norden der zentralen Bergkette von Izu, ist das bekannteste Thermalbad im Innern der Halbinsel. Es ist von einer Reihe kleinerer, ländlicherer Badeorte umringt. Shuzenji ist vor allem etwas für Neulinge, die erste Erfahrungen mit dem Baden in heißen Quellen sammeln wollen. In dem kleinen, hügelan gebauten Ort lässt es sich außerdem gut bummeln, und am Fluss in seinem Zentrum gibt es ein kleines öffentliches Freibad, das nur wenig benutzt wird. Das Ryokan [旅館, Reisegasthaus] Asaba [浅羽] in Shuzenji ist bekannt für die -Bühne [能] in seinem Garten, auf der gelegentlich bei Fackelschein gespielt wird...

 

Shimoda ([下田] 31.000 Einwohner), an der Spitze der Halbinsel, weckt dagegen eher historische Assoziationen, denn hier richtete der amerikanische Diplomat Townsend Harris [ハリス Harisu] 1856 das erste ausländische Konsulat in Japan ein. Harris' Durchsetzungsvermögen ist es auch zu einem großen Teil zu verdanken, dass der Überseehandel und überseeische Vertretungen nicht, wie der Shōgun [将軍] es wollte, auf dieses Provinznest beschränkt blieben, sondern dass auch Häfen wie Yokohama [横浜] für den internationalen Handel geöffnet wurden und sich die Beziehungen zum Ausland insgesamt ausweiteten.“
(Alan Booth: Japan. 1991. ISBN 978-3-76075400-0)

  kawabata-izu
伊豆半島
Izu-hantō
伊豆の踊子
Izu no Odoriko
Die Izu-Halbinsel ist eine Halbinsel 100 Kilometer südwestlich von Tokyo und einer der wichtigsten Produzenten von Wasabi (わさび), dem japanischen Meerrettich. In den 1970er-Jahren erlebte der Tourismus auf Izu einen Einbruch, denn die Fernflüge wurden immer erschwinglicher. „In romantisches Licht getaucht ist, dank Kawabata Yasunaris [川端康成] fesselnder Novelle Izu no Odoriko (‚DieTänzerin von Izu’) aus dem Jahre 1926, heute für viele auch der Berg Amagi ([天城山 Amagi-san] 1.407 Meter).“
(Alan Booth: Japan. 1991)
   
富士箱根伊豆国立公園
Fuji-Hakone-Izu Kokuritsu Kōen
下田
Shimoda

Der Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark ist ein Nationalpark in den Präfekturen Yamanashi, Shizuoka, Kanagawa und Tokyo mit einer Fläche von 1219 km².

Er besteht aus
dem Vulkangipfel des Fuji (富士山 Fujisan),
den Fünf Fuji-Seen (富士五湖 Fuji goko),
dem alten Grenzort Hakone (箱根),
der Izu-Halbinsel
und den Izu-Inseln (伊豆諸島, Izu-shotō).

„Shimoda (31.000 Einwohner), an der Spitze der Halbinsel, weckt dagegen eher historische Assoziationen, denn hier richtete der amerikanische Diplomat Townsend Harris [ハリス Harisu] 1856 das erste ausländische Konsulat in Japan ein. Harris' Durchsetzungsvermögen ist es auch zu einem großen Teil zu verdanken, dass der Überseehandel und überseeische Vertretungen nicht, wie der Shōgun [将軍] es wollte, auf dieses Provinznest beschränkt blieben, sondern dass auch Häfen wie Yokohama [横浜] für den internationalen Handel geöffnet wurden und sich die Beziehungen zum Ausland insgesamt ausweiteten.“
(Alan Booth: Japan. 1991. ISBN 978-3-76075400-0)

 

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