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08. Dezember 2012

Shaolin

少林 Shàolín (wenig + Wald)
少林寺 Shàolín Sì (wenig + Wald + Kloster)

„Meister, ich bin bereit. Kein Opfer soll mich abschrecken. Keine Mühe soll mich aufhalten. Laßt mich kommen, und ich werde Euer ergebener Schüler sein. Der Brief kam aus dem entfernten Deutschland und war an den Abt des Klosters Shaolin gerichtet, das versteckt an den steinigen, kahlen Hängen des  Sōngshān [嵩山], einem der fünf heiligen Berge Chinas, in der Provinz Hénán [河南] liegt.

Doch der alte Shaolin-Abt konnte das Schreiben nicht entziffern und gab es deshalb an das zuständige Polizeirevier weiter. Dort war man an dergleichen Briefe bereits gewöhnt: Junge Männer aus aller Welt habe an das chinesische Kloster geschrieben und die Mönche gebeten, sie als Schüler aufzunehmen.“
(Tiziano Terzani)

Das buddhistische Kloster Shàolín wurde durch die Filmgestalt des Mönchs „Kwai Chang Caine“ (gespielt von David Carradine) aus der in den 1970er Jahren entstandenen Fernsehserie Kung Fu bekannt.

„In der Welt der ‚Eastern’-Actionfilme gehört Shaolin zu den unerläßlichen Themen - bedauerlicherweise, denn der eigentliche Klosterbetrieb gerät vor lauter Tourismus und Medienrummel immer mehr in den Hintergrund. Seit Bruce Lee [李小龍 Lǐ Xiǎolóng] mit der ‚Todeskralle von Shaolin’ seinen Siegeszug durch die westlichen Kinos antrat, ist es vorbei mit der Beschaulichkeit des Shaolin-Klosters. Zur Touristen-Saison reichen die Busparkplätze kaum aus. Allem Rummel zum Trotz, die Anlage aber sehenswert geblieben."
(Françoise Hauser und Volker Häring: China-Handbuch. Erkundungen im Reich der Mitte. 2005. ISBN 3-897940701)

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