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08. Dezember 2012

Seltsame Geschichten aus einem Gelehrtenzimmer

聊齋誌異 Liáozhāi zhìyì (Seltsame Geschichten aus dem Liao-Studierzimmer)

1679
Autor: Pú Sōnglíng (蒲松齡; 1640 - 1715)

„Wie bunte, wunderbare Schmetterlinge lässt Pú Sōnglíng im 17. Jahrhundert seine unvergleichlichen Geschichten in die Welt hinausfliegen! Unermüdlich sammelte er 500 noch nie vollständig übersetzte Volkserzählungen, kleine Romane und Kriminalgeschichten, Visionen aus Diesseits und Jenseits, vom Leben, Sterben und Wiederkommen von Menschen unter verschiedensten Bedingungen.“
(http://www.amazon.de/Geister-Liebesgeschichten-Sammlung-Liao-dschai-dschi-yi/dp/3859660535)

seltsame-liaozhai

„‚Wer diese Geschichten des Liáozhāi Zhìyì liest wegen ihrer Handlung und nicht wegen ihres Stils, ist ein Narr.’

So hart kommentierte ein chinesischer Gelehrter diese Sammlung von Geschichten, die Pú Sōnglíng am Ende des 17. Jh. in China gesammelt und aufgeschrieben hat. Nun bleiben die allermeisten westlichen Leser wohl Narren, denn der Stil, der diese Geschichten auszeichnet, kann natürlich nur schwer über eine Übersetzung transportiert werden: Gerade das klassische Chinesisch ist kaum so zu übersetzen, dass diese sehr eigene Schriftsprache so wie im Original wirkt.“
(http://www.amazon.de/Geister-Liebesgeschichten-Sammlung-Liao-dschai-dschi-yi/dp/3859660535; Helmut Barro)

Das Liáozhāi zhìyì ist eine Sammlung von ca. 500 Geschichten, die bis zu Pú Sōnglíngs Tod nur in Abschriften kursierten. Das Buch gilt als Höhepunkt der klassischen chinesischen Erzählung. Danach ihm wurden alle wichtigen Erzählungen in Umgangssprache (白話文 báihuàwén) geschrieben. Erst 1766, 50 Jahre nach seinem Tod, erschien der erste Druck. Aus diesem Grund findet sich heute eine Unmenge von Varianten.

蒲松齡 倩女幽魂
Pú Sōnglíng Qiànnǚ Yōuhún
Zahlreiche von Pus Geschichten wurden auch verfilmt, so etwa in A Chinese Ghost Story, einem Werk des Hongkonger Regisseurs Tsui Hark (徐克).
 
 

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