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07. Dezember 2012

Rikscha

人力車 rénlì chē (Mensch + Kraft + Wagen)

人力車 jinrikisha (Mensch + Kraft + Wagen)

 

„Du trittst aus irgendeinem Haus, im gleichen Augenblick stoßen sie von allen Seiten auf dich zu, im Augenblick bist du umzingelt von einer Wagenburg, umtost von einladenden, flehenden Rufen:

Rikscha
Rikscha        Rikscha
Rikscha        du        Rikscha
Rikscha        Rikscha
Rikscha

... Zu Beginn deines Aufenthalts in China, insbesondere in Peking oder Tsingtao, vermeidest du es, auf die Straße zu gehen, sofern du nicht unbedingt mußt. Es ist beklemmend, plötzlich die Hoffnungen so vieler auf sich gerichtet zu sehen, umgeben zu sien von Menschengenossen, die dir ihre Arbeit abieten, alle flehend und winkend und sich gegenseitig beseite scheibend. Noch kleiner als der Lohn, den der Kuli für die Fahrt bekäme, ist die Chance, daß gerade er von dir ausersehen wird... Was nützt es, er muß um diese winzige Chance kämpfen.“
(Egon Erwin Kisch: China geheim. Eine illustrierte literarische Reportage. 1986. ISBN 3-88676-029-4)

Die Riksha wurde nicht in China, sondern in Japan erfunden und zwar von einem anglikanischen Geistlichen. Er hatte in den 1870er Jahren in Tokyo als erster den Einfall, einen Stuhl auf einen Handwagen zu setzen und diesen Stuhl als öffentliches Verkehrsmittel zu verwenden.

 

„Früher gab es für einen verarmten Europäer ein unfehlbares Mittel, Geld zur Heimreise zu bekommen. Er spannte sich einfach einer Rikscha vor. Die Weißen konnten eine solche Schädigung ihres Ansehens nicht zulassen und kauften ihm schleunigst ein Schiffsbillett.“
(Egon Erwin Kisch: China geheim. Eine illustrierte literarische Reportage. 1986. ISBN 3-88676-029-4)
 

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