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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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21. November 2012

Qin-Dynastie

秦朝 Qíncháo
221 – 207 v. u. Z.
2 Kaiser
Herrscherfamilie: Ying (嬴)

dy-qin

Qin war eine Reissorte, nach der zunächst das Tal, in dem sie wuchs, dann das Reich Qin (entspricht etwa der heutigen Provinz Shaanxi) und schließlich das ganze Land benannt wurde.

Die Qin-Dynastie war der erste zentralistische, einheitliche Nationalitätenstaat der chinesischen Geschichte. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind auch verschiedene europäische Bezeichnungen für China (deutsch: China, englisch: China, französisch: Chine usw.) auf den Namen der Qin-Dynastie zurückzuführen.

Fürst  Yíng Zhèng (嬴政, 259 - 210) kam als 13-Jähriger im Staat Qín (秦) an die Macht und vernichtete innerhalb von zehn Jahren seine Gegenspieler in Han (韓 230), Zhao (趙 228), Wei (225), Chu (楚 223), Yan (燕 222) und Qi (齊 221), beendete so die Zeit der Streitenden Reiche und gründete das chinesische Kaiserreich.

 

zhou-qin zhou-han zhou-zhao zhou-chu zhou-yan zhou-qi
  - 230 - 228 - 223 - 222 - 221

 

Als Erster Kaiser (秦始皇帝 Qín Shǐhuángdì) fand er in höherem Maße als irgendein anderer chinesischer Kaiser Eingang in die Unterhaltungskultur. War er Wissenschaftlern schon über die Jahrhunderte bekannt, rückte er erst ab den 1970er Jahren auch in das Blickfeld der Allgemeinheit. Dies steht nicht zuletzt in Zusammenhang mit der Terrakottaarmee, die 1974 entdeckt wurde. Da der eigentliche Grabhügel seines Mausoleums nach wie vor unangetastet ist, bietet dieser einen Nährboden für zahlreiche Spekulationen bezüglich seines Inhaltes.

terrakottakrieger

In das Jahr 213 fällt die berühmte Bücherverbrennung (焚書坑儒 Fénshū kēngrú), welche sämtliche Bücher mit Ausnahme medizinischer und landwirtschaftlicher Abhandlungen sowie von Orakelbüchern erfasste. Kanzler Lǐ Sī (李斯) begründete sie mit folgenden Worten:

„Diese Gelehrten lernen nicht von der Gegenwart, sondern von der Vergangenheit und kritisieren damit unsere Zeit und stürzen die Schwarzhaarigen in Verwirrung.“

400 Gelehrte wagten zu protestieren und wurden hingerichtet. Lǐ Sī dehnte das Verwaltungssystem von Qin auf die anderen Reiche aus, ließ Münzen, diverse Maße und Gewichte (auch den Achsabstand der Wagen) und die Schrift vereinheitlichen. Der private Waffenbesitz wurde verboten, verschiedene Grenzmauern wurden niedergerissen.

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