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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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07. Dezember 2012

Qigong

氣功 qìgōng
 
„Sie sollten sich auf Ihrer Reise unbedingt die Zeit nehmen, morgens vor sechs Uhr einen Park aufzusuchen. In Hongkong z. B. den Victoria Park, den Hongkong Park oder den Kowloon Park, in Macau den Camões-Garten oder den Penha-Hügel, in Kanton [广州 Guǎngzhōu] den Volkspark. Dort treffen sich Gruppen, die gemeinsam bestimmte Bewegungsübungen durchführen. Meist handelt es sich um tàijíquán [太极拳], das sogenannte Schattenboxen, bei dem mit der richtigen Atemtechnik langsame, runde Bewegungen mit höchster Konzentration ausgeführt werden.
 
Eine weniger bekannte Übung ist das Qìgōng [氣功], im Westen häufig als Atemtherapie übersetzt. Durch verschiedene Übungen mit oder ohne bewußte Atmung lernt der Patient, sein qì [氣] zu lenken und so Einfluß auf bestimmte Krankheitsabläufe zu nehmen. Qì kann als vitale Energie verstanden werden. Sein qi zu fühlen, bedeutet, den eigenen Körper an beliebigen Stellen wahrzunehmen und beeinflussen zu können. Qì ist somit auch eine psychische Qualität.
 
Während der ‚Kulturrevolution[文化大革命 wénhuà dàgémìng; 1966 - 1976] war Qìgōng wegen seiner Nähe zu ‚abergläubischen’ Praktiken faktisch verboten. Doch 1980 entstanden überall neue Qìgōng-Gruppen. Dies war eine Laienbewegung, die sehr schnell großen Zulauf erhielt.
 
Manche Formen des Qigong sind sehr bewegungsarm, im Vordergrund steht die Atmung und das ‚In-sich-Versinken’. Andere Formen, wie das ‚Wilde-Gans’-Qìgōng, sind bewegungsreich und sehr ästhetisch: Die Veränderung der geistigemotionalen Situation folgt einem bestimmten Bewegungsmuster. Die extremste Form ist das ‚Kranich’-Qigong, bei dem es bei vielen Patienten zu heftigen, ja kathartischen Gefühlsausbrüchen kommt. Die Übenden schreien, weinen oder lachen, tanzen und springen umher. Sie erleben, was auf Chinesisch fagong genannt wird: sich spontanen Bewegungen hinzugeben. Beim ‚Kranich’-Qìgōng geraten westliche Vorurteile über die ruhigen Chinesen ins Wanken. Die Beliebtheit des Qìgōng ist ein Zeichen für die lebendige Weiterentwicklung der Heilkunde.“
(APA Hongkong)
 

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