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04. Juli 2013

Pusher

押し屋 oshiya
旅客整理係 ryokyaku seiri gakari (Passagieranordnungspersonal)

(Foto: Wikimedia)

„Über Japan wird wahrscheinlich mehr Unsinn verbreitet als über jedes andere ähnlich hochentwickelte Land. So kann man einen gerade zurückgekehrten Japan-Reisenden in der überfüllten Münchener U-Bahn sagen hören: ‚Wenn Sie das hier voll nennen, dann müssten Sie erst mal die Bahnen in Tokyo sehen! Da gibt es Personal, das nur dafür zuständig ist, die Leute in die Wagen zu stopfen, denn die Japaner sind viel zu höflich, um selber zu drängeln.‘ Und ein Japan-Handbuch für amerikanische Geschäftsleute verrät seinen Lesern gar, dass Büroangestellte in Japan ihren Arbeitstag mit einer Tee-Zeremonie beginnen.

Wie bei allen Übertreibungen, und mögen sie noch so abstrus sein, steckt auch in diesen beiden erstaunlichen Behauptungen ein Körnchen Wahrheit. Während der Rush-hour kann man in Tokyo tatsächlich weiß-behandschuhte Bahnangestellte beobachten, die Menschen in berstend volle Züge schieben - nur ist der Grund dafür nicht vornehme Zurückhaltung seitens der Fahrgäste.

Und es stimmt auch, dass männlichen Büroangestellten von Kolleginnen (die damit einer ihrer Hauptpflichten nachkommen) zur Begrüßung am Arbeitsplatz eine Tasse grüner Tee serviert wird - das ist aber so wenig mit einer Tee-Zeremonie vergleichbar wie der Umtrunk in einer Kneipe mit einem Gartenfest bei Hofe.“
(Alan Booth: Japan. Reiseführer Horizonte. Ars Edition, 1991. ISBN: 978-3760-75400-0)

„Das Wort ‚Rushhour‘, das wir im Westen gerne verwenden, bekommt in Japan eine ganz neue Dimension. Ob in Tokyos U-Bahn, in die professionelle ‚Drücker‘ Passagiere hinein quetschen, oder in den Straßen, durch die sich nach Büroschluss eine gigantische Anzahl von Pendlern drängt – Japan ist eng, wirklich eng!“
(Focus-Online: Alles so eng hier)

Drücker nennt man das Personal, das in Tokyoter U-Bahnhöfen zu Stoßzeiten die Passagiere in die überfüllten Wagen hineindrückt, damit sich die Türen schließen können.

Neben dem eigentlichen Hineindrücken der Passagiere in die Züge nehmen sie auch Sicherheitsüberprüfungen bei Ein- und Ausfahrt der Züge vor und verteilen die Passagiere auf die Wagen.

Youtube-Video

 

auf Schienen und Gleisen
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