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07. Dezember 2012

Potala-Palast

布達拉宮 Bùdálā gōng

པོ་ཏ་ལ་ po ta la

potala

Rot-weißer Potala-Palast auf dem Roten Berg
(Foto:
Wikimedia)

„Wir biegen um eine Ecke — und in der Ferne leuchten die goldenen Dächer des Potala! Der Wintersitz des Dalai Lama, das berühmte Wahrzeichen von Lhasa! Dieser Augenblick entschädigte uns für vieles. Am liebsten wären wir niedergekniet und hätten gleich den Pilgern mit der Stirn den Boden berührt.“
(Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet. Mein Leben am Hofe des Dalai Lama. Berlin, 1965)

„Der Potala, eines der imposantesten Bauwerke der Welt, wurde in seiner jetzigen Form vor etwa dreihundert Jahren vom 5. Dalai Lama errichtet. Schon vorher war auf demselben Berg eine Festung der Könige von Tibet gestanden, aber die Mongolen hatten sie in Kriegen zerstört. In harter Fronarbeit war dann von Tausenden von Männern und Frauen Stein um Stein kilometerweit hergeschleppt worden, und geschickte Steinmetze hatten ohne alle technischen Hilfsmittel diesen gigantischen Bau aus den Felsen herauswachsen lassen.

Das Werk schien gefährdet, als der 5. Dalai Lama plötzlich starb. Der damalige Regent verheimlichte daraufhin mit Hilfe einiger Vertrauter den Tod Seiner Heiligkeit, denn er allein hätte nie genug Verehrung genossen, um die Untertanen zu dieser harten Fron anzuhalten. Daher wurde eine Zeitlang eine Erkrankung des Gottkönigs vorgeschützt; dann hieß es wieder, der Dalai Lama sei in Meditationsübungen vertieft — zehn Jahre lang hielt man diese Täuschung aufrecht, bis der Palast fertig war.“
(Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet. Mein Leben am Hofe des Dalai Lama. Berlin: Ullstein, 1965)

Der Potala-Palast (nach Potala, dem reinen Land des Bodhisattva Avalokitesvara benannt) war 1642–1959 offizielle Residenz der Dalai Lamas. Der riesige Palast liegt auf dem Berg „Mar-po-ri“ (tib.: dmar po ri; „Roter Berg“), erhebt sich 130 Meter über die tibetische Hauptstadt Lhasa.

Durch den Bau des Norbulingka, der fortan als Sommer-Palast genutzt wurde, erhielt der Potala die Bezeichnung „Winterpalast“.

Die Kulturrevolution überstand der Potala-Palast als eines der wenigen Kulturdenkmale in Tibet vergleichsweise unversehrt, da der Palast als Unterkunft der chinesischen Besatzungsarmee herhalten musste. Er wird heute als Museum genutzt, zählt aber neben dem Jokhang-Tempel weiterhin zu den wichtigsten Pilgerstätten der tibetischen Buddhisten.
 
Der Potala-Palast ruht auf einem 130 Meter hohen Hügel. Er umfasst 999 Räume, denn die neun gilt als Glückszahl, ist rund 350 Meter lang sowie 300 Meter breit und wurde wie eine terrassierte Festung auf den kleinen Berg gesetzt, von wo aus er das ganze Tal  überragt.

1648 war der erste Teil der Anlage fertig, der „Weiße Palast“, in dem die privaten Gemächer des Dalai-Lama lagen, während der „Rote Palast“, der auf dem Weißen ruht, erst 46 Jahre später vollendet wurde. In diesem Teil befanden sich auf verschachtelten Ebenen die Zeremonien- und Andachtsräume sowie Bibliotheken.


Tibetisches
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