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07. Dezember 2012

Pokémon

ポケモン pokemon (ポケット poketto, pocket = Tasche + モンスター monsutā = monster)

pokemon-logo

„Maskottchen bei Großereignissen haben schnell mal den Ruf einer hässlichen längst überflüssigen Stoffansammlung. Doch die japanische Fußballnationalmannschaft will mit dem WM-Maskottchen für das Turnier in Brasilien hier nun offensichtlich entgegensteuern.

Das Pokémon Pikachu, bekannt aus Videospielen, Fernsehserien und Sammelalben wird Japan zur Fußballweltmeisterschaft begleiten. … Es gibt auch nichts, was gegen Pikachu spricht. Die Beliebtheit unterstreichen mehr als 200 Millionen verkaufte Videospiele und die Tatsache, dass das Pokémon in den Pokémon-Fights immer als Sieger hervorgeht."
(sportnet.at am 17. März 2014: Pokemon fährt mit Japan nach Brasilien)

ピカチュウ
Pikachu
pika (= Blitz) + chu (= Mäuselaut)
Die  Maus mit dem Blitzschweif und den roten Wangen kann seine Backentaschen mit Elektrizität füllen und sie bei Gefahr entladen. Seine Gegner fürchten sich vor seinen Blitzen.
Pikachu ist, neben dem Pokéball, das Hauptmarkenzeichen von Pokémon und somit auch das bekannteste Pokémon.

 
„Noch rätseln Pädagogen, warum Kinder, die mit Power Rangers, Ninja Turtles und Star Wars ins Grundschulalter kamen, sich plötzlich für quietschende Low-Tech-Mutanten mit Säuglingshirn begeistern. Wahrscheinlich ist das schon die Antwort: Wie bei den Tamagotchi [たまごっち] wecken die Pokémon die Lust, ein Wesen zu versorgen, das noch unbedarfter ist als man selbst. Der Gedanke dahinter ist genauso alt wie simpel: Gut gegen Böse. ...

Pokémon lehrt nicht nur die Freuden des einträchtigen Miteinanders, sondern, wie viele Kommentatoren positiv anmerken, auch Verhandlungs- und Verkaufsgeschick. Denn solange nicht alle Monster zusammen sind, jagen die Kids hinter Karten und virtuellen Monstern her. Ein Urinstinkt des Menschen, das Sammeln, ist geweckt. Dass es dabei kürzlich bei einer Pokémon-Trading-Session einen Toten gab (ein Junge wurde niedergestochen), ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass es selbst im ausgehenden 20. Jahrhundert nicht gelungen ist, die Steinzeit zu verlassen"
(Jörg Häntzschel im Spiegel-Online: Viele, viele bunte Monster)
ルカリオ イーブイ ソーナンス ディアルガ ミュウツー
Rukario Eievui Soonsansu Diaruga Miutu
Lucario Evoli Woingenau Dialga Mewtu
lu(pus) (lat.: Wolf) + Cairo (Kairo; i↔r) Evol(ut)i(on) so nan-s(u) (= so ist es)
Wo(h)in genau?
Dia(mant) + (Da)lga(rno) Mewtwo = Mew + two
Es ist eines der wenigen Pokémon, welche die menschliche Sprache verstehen können. Basiert auf einer Mischung aus Fuchs, Hase und Katze. Rückwärts gelesen ergibt Evoli „I Love“. Woingenaus Aussehen stammt von einem „Steh-aufmännchen“, einer Art Boxsack, der nachdem er geschlagen wird, zurückschnellt. Basiert auf einer Mischung aus Drache und Dinosaurier. Basiert auf einer Mutation von Mew (daher auch der Name: Mew Two = Mew Zwei).

 

kawaii
Pokémon-Flugzeug
(Foto: Wikimedia)

Erfinder von Pokémon ist Tajiri Satoshi (田尻聡), der in seiner Jugend Insekten sammelte und sich vorstellte, wie diese gegeneinander kämpfen würden. Während seiner Ausbildung an einer technischen Hochschule verbrachte Tajiri einen großen Teil seiner Freizeit in Spielhallen und bekam von einem Hallenbesitzer einen Automaten geschenkt, damit er zu Hause weiter spielen konnte. Er entwickelt sich zum Spieleexperten und gewann einen Videospiel-Kreativitätswettbewerb.

Tajiri gründete zusammen mit Ken Sugimori (杉森建) die Firma GAME FREAK (ゲームフリーク). Die beiden entwickelten schließlich Anfang der 1990er Jahre Pokémon. Als 1996 die ersten Pokémon-Spiele veröffentlicht wurden, lieferte Nintendo nur 200.000 Exemplare an den Handel aus, da man davon ausging, dass die Spiele lediglich eine begrenzte Käuferschicht ansprechen würden. Niemand rechnete auch nur ansatzweise damit, dass diese Spiele  den totgeglaubten Game Boy wiederbeleben würden.

Das Sammelkartenversion wurde weltweit an Schulen verboten. Hauptgrund für das Verbot ist Diebstahl und Gewalt. Als Ursache hierfür werden die hohen Werte der Karten von zum Teil mehr als 30 € je Karte angesehen.

 

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