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07. Dezember 2012

Pjöngjang

평양, 平壤 Pyeongyang / P'yŏngyang
평양직할시, 平壤直轄市 Pyeongyang Jikhalsi
2.653 km²
4,1 Millionen Einwohner
1.560 Einwohner pro km²

„Dem Besucher, der im Regelfall in Pyongyang seine Reise beginnt, fällt zu allererst die Sauberkeit und zackige Organisation des Gemeinwesens zumindest in der Hauptstadt auf. Das Leben verläuft dem Anschein nach diszipliniert, es gibt keine Bettler, keine zerlumpten Menschen, keinen umherfliegenden Abfall, keine Schnorrer und Andenkenverkäufer, extrem wenig Autos, fast keine Radfahrer, moderne Bauten, eine Reihe von Hochhäusern, Erholungsparks, Bibliotheken, Gärten, zahlreiche Busse und Straßenbahnen sowie eine elegant gestaltete U-Bahn mit Marmor und Messinglüstern nach Moskauer Muster.
 

pingrang

Pjöngjang bei Nacht und leere Straßen bei Tag
(Fotos: Wikimedia-Nutzer Kallgan und David Eerdmans)

Andererseits wiederum leidet Pyongyang unter abendlicher Finsternis. Es gibt aus Strommangel keine Straßenbeleuchtung, die Menschen trippeln stumm im Dunkeln auf den Straßen. Demgegenüber sind die Monumentalbauten wie das Juche-Denkmal
[주체사상탑, 主體思想塔, Juche sasangtap] von Kim Il Sung [김일성, 金日成]  bis Mitternacht hell erleuchtet. Die bis zu 40stöckigen Wohnhäuser in den Hauptstadt, inklusive der enormen Wohnsiedlungen am Südrand sehen zwar beeindruckend aus - wenn man aber bedenkt, dass dort regelmäßig die Aufzüge aus Strommangel den Dienst verweigern und die Heizkörper im Winter aufgrund der konstanten Energiekrise meistens kalt bleiben, sehen die Dinge anders aus.“
(Arno Maierbrugger: Nordkorea-Handbuch. Unterwegs in einem geheimnisvollen Land. 2007. ISBN: 978-3897940390)

Charakteristisch für Pjöngjang sind die menschenleeren, sechsspurigen Boulevards. Im Koreakrieg (한국전쟁, 韓國戰爭 Hanguk Jeonjaeng, 1950 – 1953) nahezu vollständig zerstört, erscheint das wiederaufgebaute Pjöngjang wie eine Sammlung von Kulissen. Die Stadt wurde mit Unterstützung der Sowjetunion und Chinas aus dem Nichts wiedergeschaffen. Deswegen finden sich in Pjöngjang fast keine historischen Gebäude.
 
주체사상탑, 主體思想塔
Juche sasang tap
류경호텔, 柳京호텔
Ryugyeong Houdael
Das Monument der Chuch’e-Ideologie trägt seinen Namen nach der von Kim Il-sung entwickelten Chuch’e-Ideologie
(Foto: Wikimedia)
Das Ryugyŏng Hotel ist eine Bauruine, die mit einer Höhe von 330 Metern das höchste Hotel der Erde werden sollte.
(Foto: Wikimedia)
개선문, 凱旋門
Gaeseonmun
조국통일3대헌장기념탑, 祖國統一三大憲章紀念塔
Joguk Tongil Samdae Heonjang Ginyeomtap
Der 1982 zum 70. Geburtstag von Kim Il-sung eingeweihte 60 Meter hohe Triumphbogen ist drei Meter höher als sein Pariser Vorbild. Er besteht aus einem großen 27 Meter hohen Bogen und kostete mehrere Millionen US-Dollar.
Er dient der Versinnbildlichung der heroisierten Rückkehr des Generals Kim Il-sung vom siegreichen Kampf um die Befreiung von den Japanern.
(Foto: Wikimedia)
Das Denkmal für die Wiedervereinigung wurde 2001 im Gedenken an die Bestrebungen Kim Il-sungs zur Wiedervereinigung erbaut. Es bildet ein Tor über die Tongil-Straße, besitzt eine Gesamthöhe von 30 Metern, eine Breite von 61,50 Metern und stellt zwei 25 Meter hohe Koreanerinnen in koreanischer Tracht dar, die eine Tafel mit der Karte des vereinigten Koreas halten.
(Foto: Wikimedia)
만수대, 萬壽臺
Mansudae
5월1일경기장, 5月1日競技場
Owol iril gyeonggijang
Der Mansu-Hügel (Erhebung des 10.000 Jahre langen Lebens) ist Standort des Großmonuments Mansudae und des Koreanischen Revolutionsmuseums. dort stehen zwei 20 Meter hohe Bronzefiguren von Kim Il-sung und Kim Jong-il. Die beiden Statuen waren ursprünglich mit Blattgold beschichtet. Nach Kritik der chinesischen Regierung, welche Nordkorea finanziell unterstütze, wurde die Goldschicht jedoch wieder entfernt.
(Foto: Wikimedia)
Das Stadion „1. Mai“ wurde anlässlich der Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1989 gebaut und hat eine Kapazität von 150.000 Zuschauern. Damit ist es das zweitgrößte Stadion der Erde.
Es dient auch für Paraden und Feste. So wird es für die Arirang-Festspiel, bei der über 100.000 Akteure eine genau choreographierte Gymnastikvorführung darbieten, genutzt.
(Foto: Wikimedia)

 

Die traditionellen acht Provinzen Koreas (팔도, 八道 paldo) mit allen ihren Abspaltungen

8-chungcheong

충청
忠清
Chungcheong

8-gangwon

강원
江原
Gangwon

8-geonggi

경기
京畿
Gyeonggi

8-gyeongsang

경상
慶尙
Gyeongsang
Nord-Chungcheong
Süd-Chungcheong
Daejeon, Sejong
Gangwon
Kangwon
Kumgangsan
Gyeonggi
Incheon
Seoul
 Nord-Gyeongsang
Süd-Gyeongsang
Daegu, Ulsan, Busan
8-hamgyeong
함경
咸鏡
Hamgyeong

8-hwangae

황해
黃海
Hwanghae

8-jeolla

전라
全羅
Jeolla
8-pyeongan
평안
平安
Pyeongan
Nord-Hamgyŏng
Süd-Hamgyŏng
Rasŏn, Ryanggang
Nord-Hwanghae
Süd-Hwanghae
Kaesŏng, Pjöngjang
Nord-Jeolla
Süd-Jeolla
Jeju, Gwangju
Nord-P'yŏngan
Süd-P'yŏngan
Chagang, Namp'o, Sinŭiju

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