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07. Dezember 2012

Pingpong

乒乓求 pīngpāngqiú (ping + pong + Ball; Tischtennis)

ping-pang

links: ping, rechts: pang

Bei seiner Ankunft zur Tischtennis-Weltmeisterschaft 1938 in London hatte sich der tschechische Spieler Bohumil Váňa mit dem Bus verfahren. Da der Tscheche kein Wort englisch sprach lief er an der Bushaltestelle herum und fragte jeden „Ping-Pong? ... Ping-Pong?“, bis jemand verstand, was er wollte, und dafür sorgte, dass er mit dem richtigen Bus zum Spielort fahren konnte. Und es hat sich gelohnt - Váňa wurde Weltmeister.
 
pingpong
Kinder beim Pingpong-Spielen in einem chinesischen Dorf
(Foto: Wikimedia-Nutzer 窝边草)
 
„Chinesisches Tischtennis, das ist in Europa ein Mythos. Ein deutscher Nationalspieler hat einmal gesagt, in China könne es selbst der Hausmeister der Sporthalle mit ihm aufnehmen. So viel wird ins chinesische Tischtennis hineingeheimnisst, dass mancher Europäer in der entscheidenden Phase eines Spiels nicht mehr an den Sieg glaubt – der chinesische Gegner wird doch sicher noch einen Zaubertrick anwenden.“
(Friedhard Teuffel: Timo Boll: Mein China. Eine Reise ins Wunderland des Tischtennis. 2011. ISBN 978-3-86265-063-7)
 
In Tischtennis erreichte China seine allererste Weltmeisterschaft als Róng Guótuán (容国团) 1959 in Dortmund die Männerkonkurrenz für sich entschied. Dieser Erfolg inspirierte etwa 30 junge Männer und Frauen vor den Weltmeisterschaften in China 1961, noch härter zu trainieren. Dort glaubten die Japaner eine neue Bombe platzen zu lassen: den Vorhand-Topspin-Schlag. Die Chinesen jedoch hatten keine Probleme, diese Topspins zu blockieren. Damit war die japanische Dominanz gebrochen und wurde durch eine fast 30jährige Vorherrschaft der Chinesen abgelöst.
Von 1954 bis 1969 gewannen die Chinesen und Japaner alle Weltmeistertitel im Herreneinzel und in den Herren-Mannschaftswettbewerben.

Es gibt zwei grundliegende Arten der Schlägerhaltung
  • Shakehand (Handschüttler): Bei der europäischen Grifftechnik umschließen nicht alle fünf Finger den Schlägergriff, sondern nur der Mittel- und Ringfinger sowie der kleine Finger. Der Daumen liegt auf der Vorhand-, der Zeigefinger auf der Rückhandseite des Schlägerblattes.
  • Penholder (Stifthalter): Da die Asiaten viele Jahre mit der Penholderhaltung das Welttischtennis dominierten, wurden ihre Erfolge dieser Schlägerhaltung zugeschrieben und man glaubte, die Europäer könnten mit der Penholderhaltung niemals solches Gefühl entwickeln wie die Asiaten, die durch den Umgang mit Esssstäbchen einen Vorsprung hätten.

Penholder und Shakehand

pingschlaeger

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