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07. Dezember 2012

Peking-Universität

北京大学 Běijīng Dàxué (Peking + großes Lernen)
北大 Běidà (Kurzform, englisch: PKU)

peking-uni-eingang
Eingang zur Peking-Universität
(Foto: Wikimedia)

„Chinas Eliteuniversität Beida (Universität Peking) feiert heute [4. Mai 1998] ihren hundertsten Geburtstag unter hohen Sicherheitsvorkehrungen. Staats- und Parteichef Jiāng Zémín [江泽民] wird am Vormittag in der Großen Halle des Volkes [人民大会堂 Rénmín Dàhuìtáng] vor 10.000 Teilnehmern an die marxistische Tradition der Universität erinnern und sie als Symbol des Patriotismus loben. Vor allem aber wird er sie als Basis zur Erneuerung Chinas durch Wissenschaft und Technik bezeichnen.
 
Es ist das erstemal, daß eine chinesische Universität mit einem Staatsakt gefeiert wird. Die kommunistische Partei tut sich schwer mit der Würdigung der traditionsreichsten Universität des Landes, die in China als Wiege von Revolution und Marxismus, aber auch als Brutstätte des Liberalismus und der Demokratiebewegung angesehen wird. Jiang besuchte vergangene Woche überraschend die Universität, die nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 politisch ins Abseits gestellt wurde.“
(Johnny Erling in der Welt vom 4. Mai 1998: Wiege des Marxismus und der Demokratie: Universität Peking wird 100 Jahre.)
 pku
Siegel der Peking-Universität
 
Der 4. Mai (Bewegung des Vierten Mai, 五四运动 wǔsì yùndòng) wurde symbolisch als Geburtstag der Universität festgelegt, die eigentlich durch ein kaiserliches Edikt 1898 als Teil einer Modernisierungsbewegung gegründet wurde.
 
Chinas Partei versteht die Peking-Universität als Geburtsstätte ihrer Revolution. An ihr lehrten die ersten Marxisten des Landes wie Lǐ Dàzhāo (李大釗) und Chén Dúxiù (陳獨秀). Der spätere Parteiführer Máo Zédōng (毛澤東)  arbeitete hier als Hilfsbibliothekar. Mao verwandelte 1966 die Universität in eine Arena für seine Kulturrevolution (文化大革命 wénhuà dàgémìng) und putschte die Studenten als Rote Garden (红卫兵 hóngwèibīng) auf. 1986 und 1989 nahmen die Pekinger Studentenproteste hier ihren Ausgang.

Heute genießt sie einen hervorragenden Ruf sowohl in China als im Ausland. Bei einer Bewertung 2006 stand sie in Asien an 1. Stelle und in der Welt an 14.

 

 Hochschullandschaft
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