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07. Dezember 2012

Pekinese

 

北京犬 Běijīngquǎn (Peking + Hund)
宮廷獅子狗 gōngtíng shīzigǒu (Palast + Löwe + Hund)

pekingese1904

(Foto: Wikimedia)

Der Peking-Palast-Hund, kurz Pekingese- genannt, ist ein ca. 5 Kilogramm schweres Schoßhündchen, dass sich problemlos in einer Tasche überall mitnehmen lässt.

Er stammt aus allerbesten Kreisen. Früher war er nur im Kaiserpalast zu Hause. Die Ausfuhr war unter Todesstrafe gestellt. Vor dem Opiumkrieg, im Jahr 1860, als die Engländer den Palast stürmten, und fünf Pekinesen mit nach England brachten, hat ihn noch nie ein Europäer zu Gesicht bekommen. Sein Erscheinen in England war eine Sensation. Den ersten Pekinesen bekam die Queen Victoria. Diese Hündin mit dem bezeichnenden Namen Lootie (Beute) kann man heute in einem Londoner Museum bewundern. Die Pekinesen wurden salonfähig, indem die Königin zuließ, dass Fotos von ihnen verkauft wurden. 1898 registriert der Kennel Club in England den Peking-Palasthund als Rasse.

Wie dieses Zwerghündchen entstanden ist, erzählt eine Legende. Es war einmal ein Löwe, der sich in eine kleine Meerkatze verliebte. Er ging zu seinem Löwengott und bat ihn, die Verbindung abzusegnen. Der alte Löwe wog seinen Kopf, gab aber letztlich seine Zustimmung: „Allerdings mache ich zur Bedingung, dass deine Nachkommen deinen Körperbau und Mut, und den Liebreiz und das Antlitz einer kleinen Meerkatze bekommen."

Eine andere Legende berichtet, dass ein Zauberer eine Prinzessin in eine Lotosblüte und einen Prinzen in ein Eichhörnchen verwandelt habe. Buddha aber vereinte die Ungleichen und aus ihrer Liebe wuchs der Pekinese. Soweit die Fama.
Gesichert ist, dass diese Hunderasse seit einigen tausend Jahren besteht und somit zu den ältesten Hunderassen gehört.

Wahrscheinlich wurde sie aus einer tibetischen Zwerghunderasse gezogen und kam aus den Jurten der Mongolen-Khane an den kaiserlich, chinesischen Hof. Alte chinesische Handschriften erwähnen so genannte „Untertisch-Hunde“. Wenn man sich ins Bewusstsein ruft, dass alte chinesische Tische nur wenig über 20 Zentimeter hoch waren, können wir ermessen, wie klein diese Hunde gewesen sein müssen.

1860 drangen während des Zweiten Opiumkriegs englische und französische Soldaten in die Verbotene Stadt (紫禁城 Zǐjìnchéng), den Palast des chinesischen Kaisers ein und entdeckten dort Hündchen, Pekinesen, die von Angestellten des Hofes getötet worden waren, damit sie nicht in fremde Hände fielen. Doch zwei oder drei konnten gerettet und nach England gebracht werden, wo sie Königin Victoria als Geschenk übergeben wurden.
 
 

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