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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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07. Dezember 2012

Pearl Harbor

真珠湾 Shinjuwan  (echt + Perle + Bucht)

Gekenterte Utah
(Foto: Wikimedia)

„Unheilvolle Ruhe lag über Pearl Harbor, als sich die ersten japanischen ‚Zero’-Flugzeuge Hawaii näherten. Geschwaderführer Mitsuo Fuchida [淵田美津雄 Fuchida Mitsuo], der als Aufklärer mit seiner Maschine über dem US-Flottenstützpunkt kreiste, wollte es kaum für möglich halten, kein Abfangjäger stieg auf, keine Flakbatterie eröffnete das Feuer, niemand hatte die drohende Gefahr erkannt. Fuchida konnte seinen später berühmt gewordenen Funkspruch ‚Tora, tora, tora!‘ absetzen. Tora [トラ] bedeutet ‚Tiger‘ und war der verabredete Code, daß die Überraschungstaktik Erfolg gehabt hatte.
 
トラ!トラ!トラ!

In kürzester Zeit brannten die US-Flugzeuge lichterloh, hatten die japanischen Torpedobomber acht US-Schlachtschiffe versenkt oder schwer beschädigt. In dem Inferno kamen 3500 Menschen um, 177 Flugzeuge wurden zerstört, und neben den acht Schlachtschiffen wurden elf weitere Kriegsschiffe vernichtet oder schwer beschädigt.

Die Japaner verfielen in einen Siegestaumel. Nur wenige behielten einen kühlen Kopf. Als Onozuka Kiheji, der frühere Präsident der kaiserlichen Universität in
Tōkyō [東京帝国大学 Tōkyō Teikoku Daigaku], bei einem offiziellen Essen von der Versenkung der amerikanischen Kriegsschiffe hörte, flüsterte er seinem Tischnachbarn zu: ‚Das bedeutet, daß auch Japan versenkt wird.‘“
(Barbara Lange: Walter Reiseführer Japan. 1984. ISBN: 978-3530502503)

Pearl Harbor ist ein Stützpunkt der United States Navy auf der hawaiianischen Insel Oʻahu, der bekannt wurde durch den Angriff der japanischen Streitkräfte auf die US-Pazifikflotte am 7. Dezember 1941, der als ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg angesehen wird, weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war.

pearlharbor
Pearl-Harbor-Gedenkstätte
(Foto: Wikimedia)

„Kein japanischer Tourist versäumt es, zum Nationaldenkmal in Pearl Harbor zu gehen. Dort wird erst von den Parkrangern ein Vortrag über den hinterlistigen Überfall der Japaner auf das friedliche Hawaii im Dezember 1941 gehalten, dann wird ein Film gezeigt, der die Überraschung und das Entsetzen der Amerikaner über diese Greueltat widerspiegelt, und schließlich bringt ein Boot die Besucher zum Schlachtschiff ‚Arizona‘, das noch immer als stählerner Sarg mit den toten Matrosen im Hafen liegt, dort, wo es von den japanischen Zero-Bombern versenkt wurde. „Niemals soll es einem Feind wieder möglich sein, Amerika so zu überfallen, niemals wieder wird sich Amerika so überraschen lassen“, lautet die Botschaft des Nationaldenkmals von Pearl Harbor.“
(Günter Ederer: Das leise Lächeln des Siegers. Düsseldorf: Econ, 1991. ISBN 3-430-12312-7)

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