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07. Dezember 2012

Öwörchangai

 

Өвөрхангай Öwörchangai
Өвөрхангай Аймаг Öwörchangai Aimag
62.895 km²
113 Tausend Einwohner
1,8 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Arwaicheer (Арвайхээр)

oworchangai

Das Öwörchangai-Aimag ist an Bilderbuch-Landschaften, atemberaubender Flora und Fauna kaum zu überbieten. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind Karakorum, das Orchon-Tal mit dem Erdene Zuu Kloster und dem Orchon-Wasserfall.
 

Steppe
(Foto: Wikimedia)
 
  erdenezuu
Уянга
Uyanga
Эрдэнэ Зуу
Erdene Dsu
„Normalerweise sind solche Siedlungen, die sozusagen am Ende einer Sackgasse liegen, die verschlafendsten Nester im Lande, denn Haupterwerbszweig vieler Kreiszentren ist ja der Verkauf von Benzin und Lebensmittel an Vorbeifahrende. Uyanga hat aber eine andere Einnahmequelle, Uyanga ist eine Goldgräberstadt. Eine Goldgräberstadt im wahrsten Sinne des Wortes, hier ist keine Minengesellschaft mit industriellen Abbaumethoden am Werk, hier buddelt jeder der will. Man kann hier alle Formen des Abbaus beobachten...

Etwas weiter oben oder in den kleinen Seitentälern stehen die echten Ninjas
[Нинжа]. ... Ganz am Ende der Abbaukette sitzen die völlig armen Teufel, in kleinen Löchern hockend, mit einer einfachen Plastikschüssel versuchen sie aus dem Schlamm die Goldkörnchen herauszuschwabbern.“
(http://reiseberichte-mongolei.de/35.html; Jens Geu 2010)

Das Kloster Erdene Zuu (Kostbarer Herr) war das erste buddhistische Kloster in der Mongolei. Es wurde 1586 von einem Fürsten der Chalcha-Mongolen, gegründet. Benannt ist es nach einem Bild einer Gottheit, das im Kloster aufgestellt war.

In der etwa 400 mal 400 Meter großen Klosteranlage lebten über 1000 Mönche.
Die Bauzeit dauerte über 300 Jahre.
1937 wurde das Kloster im Zuge stalinistischer Säuberungen zerstört. Von der einstigen Klosteranlage sind heute nur die imposante, von 108 Stupas gekrönte Mauer aus dem 17. Jahrhundert und vier Tempel erhalten.
Erst nach dem politischen Wandel wurde das Kloster 1990 wieder in Betrieb genommen.
(Foto: Wikimedia)

karakorum-schildkr
   
Karakorum (schwarze Berge / schwarzes Geröll) ist eine Ruinenstätte am Fuße des Changai-Gebirges.
In Karakorum zeigten auch die Dschinghis Khan nachfolgenden, grausam kriegerischen und tyrannischen Khane ihr zweites, völlig andersartiges Gesicht. Durch ihre tolerante Haltung allem Neuen und Unbekanntem gegenüber wurde ihre Hauptstadt im 13. Jahrhundert nicht nur die Schaltzentrale der Reichsverwaltung und ein Zentrum des Handels und Kunsthandwerks, sondern auch zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Völker.
Ulaan-Tsutgalan Wasserfall
(Foto: Wikimedia)
 
 

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