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07. Dezember 2012

Osaka

大阪 Ōsaka
大阪府 Ōsaka-fu

1.897 km²
8,9 Millionen Einwohner
4.672 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Ōsaka-shi (大阪市)

osaka

„Der Blickfang in Ōsakas [大阪] Ausgehmeile Dōtonbori [道頓堀] ist seit fast 80 Jahren eine übergroße elektronische Werbeanzeige eines Sprintathleten, der ein Hemd mit dem Logo des lokalen Süßwarenherstellers Glico [グリコ] trägt. Dessen bekanntestes Produkt sind die Pocky-Schokoladenstäbchen [ポッキー Pokkī] – bei uns besser bekannt als Mikado.

Pocky
(Bild: Wikimedia)

1935 ließ das Unternehmen den übergroßen Glico-Mann anbringen, der bis heute ein Anziehungspunkt für Touristen geblieben ist. Das 20 Meter hohe und fast 11 Meter breite Wahrzeichen will gepflegt sein. Bereits fünf Runderneuerungen hat der Sprintathlet hinter sich. Diesen Sommer machte man sich an die Bauarbeiten für die sechste Generation.“
(Jan Knüsel am 25. Oktober 2014: Der Glico-Mann in neuem Glanz)

Glico-Mann
(Foto: Wikimedia)

Jetzt wird die Neonbeleuchtung mit ihren 4.460 Röhren durch 14.000 energiesparende Leuchtdioden ersetzt. Am Design wurde nur sanfte Änderungen angebracht, der Sprintathlet ist derselbe geblieben. Bei der Fussball-WM 2002 oder der Leichtathletik-WM 2007 in Osaka erhielt der Sprinter das jeweilige Trikot des japanischen Nationalteams. 2003 wurde aus dem Glico-Mann ein Baseballspieler der lokalen Hanshin Tigers (阪神タイガース Hanshin Taigāsu).

 

„Osakas wichtigster Beitrag zum japanischen Leben war sein knallharter, mörderischer Geschäftssinn. Der fernsehenden Generation hat es außerdem eine ungehobelt-aggressive Art des Verhaltens und des Ausdrucks beschert, die erwiesenermaßen Liebhaber findet. Die Leute in Osaka sind eben sehr direkt. Schon der Tonfall in den Nachbarstädten Kyoto und Osaka ist verschieden wie Tag und Nacht – hier  die kultivierten, leicht gezischelten, wie Vogelgezwitscher anmutenden Laute Kyotos, die Männer wie Frauen klingen lassen, dort das rauhe, mit vorgeschobenem Kinn artikulierte Schnarren Osakas, das manche Frauen wie Männer und manche Männer wie Bulldozer tönen lässt.“
(Alan Booth: Japan. 1991. ISBN 978-3-76075400-0)
 
Die blaue Farbe des abstrakten Symbols der Präfektur  steht für die beiden Meere, zu denen Ōsaka Zugang hat.
 
osakaflag
 
Die Stadt Ōsaka (大阪市 Ōsaka-shi) ist mit 2,6 Millionen Einwohnern nach Tōkyō (東京) und Yokohama (横浜) die drittgrößte Stadt Japans. Mit dem Ballungsgebiet Kansai (関西) um Ōsaka, Kyōto (京都) und Kōbe (神戸) bildet es den Gegenpol zum Kantō-Gebiet (関東) um Tōkyō. Die Stadt war Gastgeberin der Weltausstellung 1970, die Japan, wie zuvor schon die Olympischen Spiele in Tokyo 1964 ins internationale Scheinwerferlicht rückte.
 
„Das Banken- und Verwaltungsviertel liegt auf der Nakanoshima-Insel [中之島 ] mitten im Yodo-Fluß [淀川 Yodo-gawa]. Das ist aber nur die eine, sofort sichtbare Hälfte Ōsakas. Die andere Hälfte liegt darunter. Denn weil es ‚oben’ so eng wurde, gingen die Ōsaker in die Tiefe. Viele von ihnen verbringen einen Großteil ihres Lebens unter der Erde. ... Es ist eine Welt für sich mit allen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und anderen Einrichtungen, die man sich wünschen kann. Ein zweites unterirdisches Viertel ist beim Namba-Bahnhof [難波駅 Nanba-eki] entstanden, das sogar durch einen künstlichen Fluß. auf dem echte Schwäne schwimmen, eine Art Freiluftatmosphäre erhält.“
(Barbara Lange: Walter Reiseführer Japan. Walter-Verlag, 1984. ISBN: 978-3-53050250-3)
 
Die Burg Ōsaka (大阪城 Ōsaka-jō) ist eine von Japans berühmtesten Burgen und spielte eine wichtige Rolle bei der Vereinigung Japans im 16. Jahrhundert. Bei der Restauration Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die zerstörte Burg allerdings fast komplett aus Beton neu errichtet, seit der Sanierung 1997 hat sie sogar einen Aufzug.
 

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