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17. Oktober 2013

Nord-Jeolla

전라북, 全羅北 Jeollabuk
전라북도, 全羅北道 Jeollabuk-do
8.051 km²
1,9 Millionen Einwohner
235 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Jeonju (전주, 全州)

 

   
전라북도
全羅北道
Jeollabuk-do
전라남도
全羅南道
Jeollanam-do
Nord-Jeolla Süd-Jeolla

 

Ein Blick auf die Landkarte zeigt, wie zerklüftet die Westküste ist; unzählige winzige Inseln sind ihr vorgelagert. Sie hat aber auch Sandstrände, eingegrenzt von ruhigen, bewaldeten Schluchten. Das Leben in den Fischerdörfern und an den Urlaubsstränden steht ganz im Zeichen der extrem starken Gezeitenunterschiede.

„Zwei Aufnahmen aus dem All dokumentieren das Verschwinden einer Wattlandschaft vor der südkoreanischen Küste. Durch den Bau eines Damms vor einer Flussmündung verschwindet ein wichtiger Lebensraum für Hunderttausende Zugvögel - unwiederbringlich.“

Dies lässt sich im Wattenmeer Saemangeum vor der Westküste Südkoreas beobachten. Einige Kilometer vor den Mündungen zweier Flüsse wurde ein 33 Kilometer langer Damm errichtet, um Teile des Watts trockenlegen zu können. Mehr als ein Jahrzehnt war der Bau des Damms auf Grund ökologischer Bedenken durch Gerichte blockiert worden. 2006 schließlich entschied der Oberste Gerichtshof Südkoreas im Sinne der Regierung – für den Damm und gegen die Zugvögel.

Aufnahmen der NASA aus den Jahren 2001 und 2006 zeigen, wie immer mehr Überflutungsgebiet verschwindet.


새만금, 새萬金
Saemangeum

2001 war das Wattenmeer Saemangeum noch vergleichsweise intakt. Auf diesem Foto schimmert der Boden vielerorts noch durch das blaue Wasser hindurch. - Sechs Jahre später sind bereits beachtliche Flächen trockengelegt. Große Flächen liegen oberhalb des Meeresspiegels und sind teilweise bereits kultiviert.

In der Küstenregion entstand eine Industrie- und Freihandelszone (Gun-Jang) mit Ansiedlungen großer Konzerne wie Daewoo und Hyundai. Das Wirtschaftswachstum im früher nur wenig entwickelten Jeollabuk-do ist eines der höchsten in Südkorea.
 
비빔밥
Bibimbap
트랙 - 전남 영암 서킷
Jeonju ist für sein Essen bekannt, insbesondere für Bibimbap, das aus einem halben Dutzend Sorten von gewürztem Gemüse besteht, marinierten Fleischstreifen, einem gebratenem Ei und einer roten Pfefferpaste, sowie gekochtem Reis.
(Foto: Wikimedia)
Auf dem vom deutschen Architekten Hermann Tilke geplanten Korean International Circuit findet seit 2010 der Große Preis von Korea der Formel 1 statt.
(Grafik: Wikimedia)
여수,  麗水
Yeosu
전주, 全州
Jeonju
Yeosu ist auf eine Halbinsel und 317 kleinere und größere Inseln verteilt.  Die Stadt Yeosu gehört zur Gwangyang Bay Free Economic Zone und ist Gastgeber der Weltausstellung Expo 2012.
(Foto: Wikimedia)
Jeonju ist die Heimatstadt der Jeonju-Yi-Familie, die die Joseon-Dynastie begründete. Bereits zur Zeit der drei Reiche war Jeonju für sein Papier über die Grenzen Koreas bekannt.
(Foto: Wikimedia)
마이산,  馬耳山
Mai-san
탑사,  塔寺
Tapsa
Die beiden berühmten „Pferdeohren“ sind mythischen Ursprungs: Die Legende besagt, dass zwei Feen auf dem Berg lebten. Sie genossen ein Leben voll Freude, bis ihnen eines Tages erklärt wurde, es sei an der Zeit, zurückzukehren. Auf keinen Fall dürfe jedoch ein Mensch Zeuge ihres Fluges werden. Sie verlegten also die Abreise auf die nächste Vollmondnacht. Leider war dann der Himmel bewölkt. Als die beiden schließlich zu fliegen anhoben, wurden sie von einer Menschenfrau beobachtet und in Steine verwandelt, die vom Himmel fielen.
(Foto: Wikimedia)
Der Chonghwang-Pass zwischen den beiden „Pferdeohren“ besteht aus 132 Stufen. Der Pagodentempel - das Werk des Einsiedlermönchs Yi Kap-yong - ist ein erstaunliches Sammelsurium von Steinpagoden bis zu zehn Metern Höhe. Der spanische Architekt Gaudi wäre entzückt gewesen, hätte er diese Gebilde zu Gesicht bekommen, die der Eremit Yi mit viel Phantasie errichtet hat.
(Foto: Wikimedia)

 

Die traditionellen acht Provinzen Koreas (팔도, 八道 paldo) mit allen ihren Abspaltungen

 

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