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07. Dezember 2012

Nagasaki

長崎 Nagasaki (langes Kap)
長崎県 Nagasaki-ken (Nagasaki + Präfektur)
4.095 km²
1,4 Millionen Einwohner
348  Einwohner pro km²
Hauptstadt: Nagasaki-shi (長崎市)

Die Stadt Nagasaki war ursprünglich eine abgelegene Hafenstadt mit geringer Bedeutung, bis sie Mitte des 16. Jahrhunderts mit europäischen Reisenden in Kontakt kam.
Emblem der Präfektur ist der stilisierte Anfangsbuchstabe N des Präfekturnamens. Es hat aber auch die Form einer Friedenstaube, denn hier wurde die zweite Atombombe abgeworfen.
nagasakiflag
dejima  
出島
Dejima
オランダ村
Oranda Mura
Deshima (Dejima = Vorinsel) war eine künstliche Insel in der Bucht von Nagasaki.
Das Betreten und das Verlassen wurden streng kontrolliert. Während der Zeit der Abschließung Japans war Deshima die einzige Verbindung zwischen Japan und Europa.
Holländerdorf: „Dort gibt es Windmühlen, die Nachbildung eines alten holländischen Segelschiffs, Souvenirläden, Museen und leibhaftige Ausländer, die mit Hauben, Holzschuhen und Pfeifen ausstaffiert sind und aussehen, als seien sie in Kisten mit Luftlöchern aus den Niederlanden importiert worden.“ (Alan Booth)
(Foto: photozou.jp)
ファットマン
Fatto Man
平和公園
Heiwakōen
Am 9. August 1945 warf ein US-amerikanischer Bomber die Fat Man genannte Atombombe über die Waffenfabrik der Firma Mitsubishi (三菱) ab, als sich gerade eine Wolkenlücke auftat. Obwohl die Bombe ihren Zielpunkt um mehr als 2 Kilometer verfehlte, tötete sie etwa 36.000 der 200.000 Einwohner.
(Foto: Wikimedia)

Wie in Hiroshima wurde auch in Nagasaki ein Friedenspark in der Nähe des Epizentrums der Explosion angelegt, der mit stadtbezogenen Denkmälern bestückt wurde.

(Foto: Wikimedia)

日本二十六聖人
Nihon Nijūroku Seijin
グラバー園
Gurabāen
Die 26 Heiligen Japans waren 26 Missionare, sowie zum Christentum konvertierte Japaner, die 1597 auf Befehl von Hideyoshi Toyotomi hingerichtet wurden.
1597 erfolgte die Kreuzigung auf dem Tateyamahügel in Nagasaki. Der Ort ihrer Kreuzigung war trotz der offiziell feindseligen Haltung gegenüber dem Christentum schon bald Ziel von Wallfahrten, denn angeblich geschahen hier Wunder.
Glover Garden: Das große, elegante Wohnhaus von Thomas B. Glover (1838 –1911), einem schottischen Ingenieur, der 1859 in Nagasaki ein Import-Export-Unternehmen gründete, ist heute ein Museum und zieht zwei Millionen  Besucher im Jahr an. Besuchern wird gern weisgemacht, Madame Butterfly habe hier gewohnt. Glover, der eine Japanerin heiratete, soll nämlich Vorbild für Puccinis Pinkerton gewesen sein.
 
 
Die Strahlenbelastung ist heute nicht über dem Niveau der gewöhnlichen Hintergrundstrahlung und somit nicht höher als in anderen Gebieten der Erde. Wie in Hiroshima wurde auch in Nagasaki ein Friedenspark in der Nähe des Epizentrums der Explosion angelegt. Die Kathedrale, die beim Bombenabwurf vollständig zerstört worden war (davor war sie die größte Kirche im ganzen Fernen Osten), wurde 1959 vollständig in Stahlbeton neu errichtet.

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