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21. Oktober 2013

Mandala

मण्डल maṇḍala (Sanskrit: Kreis)
དཀྱིལ་འཁོར།, dkyil 'khor
曼荼羅 màn​tú​luó

Tibetische Mönche erstellen ein Sand-Mandala.
(Foto: Wikimedia)

 

„Leise rieselt der Sand aus den langen spitzen konischen Hülsen der tibetanischen Mönche. Lustig sehen sie aus mit ihrem Atemschutz, gebeugt konzentrieren sie sich auf ihre schwierige Arbeit, ein akribisches Mandala zu erstellen, das bis Freitag Abend fertig sein muss, damit es am Samstag wieder zerstört werden kann. Reine Logistik und Präzision und das mit dieser uralten Technik!“
(dschjotiblog  am 23. September 2009: Sand-Mandala von Tibetischen Mönchen)

Ein Mandala ist ein geometrisches Schaubild, das im Hinduismus und Buddhismus magische oder religiöse Bedeutung besitzt. Ein Mandala ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert.

Zu den Sandmandalas gehört auch das anschließende Wegwischen der in manchmal wochenlanger Arbeit entstandenen Werke, was auf die Vergänglichkeit des Lebens hinweisen soll.

Mit dem Buddhismus verbreitet sich das Mandala als Meditations-Objekt in ganz Ostasien. Im tibetischen Buddhismus zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen so genannten Mandala-Palast, umgeben vom Reinen Land. Das tibetische Wort für „Mandala“, (dkyil-‘khor), bedeutet wörtlich „das, was einen Mittelpunkt umkreist“. 

 

Kālacakra (Sanskrit: Zeit = Kāla und Rad = Chakra, meist mit Rad der Zeit übersetzt) ist ein Praxissystem des tibetischen Buddhismus.
Nach einer Überlieferung übertrug Buddha Shakyamuni das Kālacakra-Tantra zunächst an König Suchandra von Shambala, da die Zeit noch nicht reif sei, das Kālacakra-Tantra unter den Menschen zu verbreiten. Dieser übertrug es an seine Nebenherrscher und deren Untertanen, um das Reich Shambala zu einen.

कालचक्र
Kālacakra
དུས་ཀྱི་འཁོར་ལོ། 
dus-kyi 'khor-lo

 

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