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21. August 2013

Miyazaki Hayao

宮崎駿 Miyazaki Hayao
* 1941

Miyazaki Hayao
(Foto: Wikimedia)

„Er ist 69 Jahre alt. Seine gutmütigen Augen hinter der Hornbrille und seine weißen Haare lassen ihn wie einen Märchenonkel wirken. Doch es erinnert eher an den Auftritt eines Popstars, wenn Hayao Miyazaki über den roten Teppich geht. Teenies kreischen, Fotoapparate blitzen. Mayazaki ist der Großmeister des Animes, des animierten Zeichentrickfilms. …

Begeistert zeigt Hayao Miyazaki auf das fantasievolle Haus im Pippi-Langstrumpf-Stil. Es liegt gleich neben seinem eigenen Haus und beherbergt die Kinder seiner Mitarbeiter. Unter dessen Dach hat er einen überdimensionalen Knopf anbringen lassen. ‚Ich flunkere den Kindern immer vor, dass das Haus zusammenfällt, wenn man den Knopf wegnimmt‘, kichert Miyazaki.

Kinder sind das Publikum, für das er seine Geschichten erzählt. Als junger Zeichner wirkte er an der TV-Serie ‚Heidi [ハイジ] mit. Im Jahr 1985 gründete er dann sein eigenes Produktionsstudio, das ‚Studio Ghibli[スタジオジブリ Sutajio Jiburi].

Seither macht er Kinder- und Jugendfilme in traditioneller Zeichentechnik. ... Warum geht Miyazaki nicht mit der Zeit und produziert 3-D-Filme wie seine amerikanischen Kollegen? ‚Ach nein, das interessiert mich nicht,‘ sagt er. „Ich bleibe lieber bei meinen Bleistiften. Damit bin ich gut. Ich finde es so langweilig, wenn alles gleich aussieht. Daher darf es ruhig ein Schiff geben, das abseits der viel befahrenen Route dahintuckert.‘“
(Kathrin Reiter im Focus vom 27. September 2010: „In meinem Kopf sind nur verrückte Ideen“)


Miyazaki Hayao ist ein weltweit bekannter Regisseur von japanischen Zeichentrickfilmen, dessen 1985 mitgegründetes Studio Ghibli (タジオジブリ Sutajio Jiburi) Karrieresprungbrett für viele Anime-Künstler war und ist.

Miyazaki gilt als der Walt Disney Asiens. Dabei macht er in seinen Filmen das Gegenteil von Walt Disney: Die Welt, die er in seinen Filmen entwirft, ist nicht herzig, sondern bedrohlich. Seine Faszination für Untergangsszenarien erklärt Miyazaki mit seinen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg Kindheit, wo er als Fünfjähriger erlebt habe, wie Schönheit in Ruinen enden könne.

Was seine Filme von US-Animationsfilmen unterscheidet, sind die Pausen zwischen den Actionszenen. Er nennt dies Mu" (無), das bedeutet  Leere". Das äußert sich darin, dass die Figuren innehalten und dabei vielleicht in einen Bach starren. Dadurch steht der Zuschauer den Figuren näher und fiebert ihren nächsten Erlebnissen umso gespannter entgegen.

 

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