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07. Dezember 2012

Mongolismus

Монголизм Mongolism (Mongolismus)
Дауны синдром Daun sindrom (Down Syndrom)

Dem britischen Arzt John Langdon Langdon-Down war aufgefallen, dass viele seiner Patienten Ähnlichkeit mit anderen Menschenrassen aufwiesen. Er schrieb: „Ich habe für einige Zeit meine Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit gelenkt, eine Klassifizierung der Geistesschwachen durch die Zuordnung zu verschiedenen ethnischen Standards vorzunehmen - mit anderen Worten, ein natürliches System zu bilden, um die bei der anamnestischen Befragung erhaltene Information des Falles zu ergänzen.“ 
(http://www.down-syndrom.org/allg/klassifi.shtml)

Langdon-Down unterteilte in „die Kaukasische Familie", „die Äthiopische Varietät", „die Malaiische Varietät", „das Volk, das ... ursprünglich den amerikanischen Kontinent bewohnte" und „die große Mongolische Familie".

Letztere beschrieb er ganz besonders ausführlich, weshalb sein Name später mit dieser Symptomatik eng verbunden blieb.
 
Die Mongolen mögen es gar nicht, wenn man das Down-Syndrom als Mongolismus bezeichnet. Die Bezeichnung stammt vom englischen Arzt John Langdon-Down (1828 - 1896). Er erkannte als Leiter eines Heimes für Menschen mit geistiger Behinderung, die Gemeinsamkeiten mancher seiner Patienten und gab 1866 der Genommutation den Namen „Mongolische Idiotie“.

Die Bezeichnung „Mongoloid“ ergab sich aufgrund der rundlichen Gesichtsform und mandelförmigen Augen, was zu einer gewissen Ähnlichkeit mit Mongolen führt. „Idiot“ war ein Fachbegriff für Personen mit einem IQ unter 20.
 

1961 änderte eine britische Wissenschaftszeitschrift die Bezeichnung in Down's Syndrome. 1965 zog die Weltgesundheitsorganisation auf Antrag ihres mongolischen Delegierten nach und eliminierte den Begriff „Mongolian Idiocy“ aus ihrem Vokabular.
 

Mongolisches
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