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07. Dezember 2012

Mongolisches Ringen

бөх böch

„Als die Ringkämpfe begannen, sah man sehr bald, dass die dürren Kümmerlinge nur als Aufwärmmaterial für die Dickbäuchigen gedacht waren. In den ersten Kämpfen ging es hoch her, als die Großen die Kleinen mit einem befriedigenden Krachen auf den Boden schmetterten. Dann wurden die Kleinen allmählich aus dem Schleuderturnier ausgesondert, und die Konkurrenz wurde härter und die Kämpfe schwerfälliger. Ineinander verkrallt wie festgefahrene Bulldozer, standen die dicken Männer zuweilen fünfzehn Runden durch, ohne sich zu bewegen. Dann tat sich nur zwischen den Runden etwas, wenn die Sekundanten die Westen geradezogen und den Ringern einen aufmunternden Klaps aufs Hinterteil gaben. Das Ende kam ganz unspektakulär – ein plötzliches kurzes Gedränge, Gestoße und Geschiebe, und einer von den Dicken lag unverhofft auf dem Boden.“
(Stanley Stewart: Auf den Spuren von Dschingis Khan. Zu Pferd durch die Mongolei. 2003. ISBN 3-89405-619-3)

Mongolisches Ringen zählt neben dem Pferdereiten und Bogenschießen zu den drei männlichen Disziplinen der Mongolen. Ziel ist es, seinen Gegner dazu zu bringen, mit Rücken, Knien oder Ellenbogen den Boden zu berühren. Gewichtsklassen sind unbekannt. Die Kämpfer tragen eine Jacke mit langen Ärmeln und offener Brust, da angeblich einst eine verkleidete Frau alle männlichen Ringer besiegt hatte.

Der Sieger im Ringen ist Volksheld und darf sich arslan, Löwe, nennen:

„Eine Welle des Erschauerns lief durch die Menge, als die Ringer ihrem Rang nach vorgestellt wurden: Falke, Elefant, Löwe und Riese, der Champion des letzten Jahres. Die meisten Teilnehmer gehörten der Sumo-Schule an – mächtige Kolosse, die aussahen, als hätten sie zum Frühstück einen halben Yak verputzt.“
(Stanley Stewart: Auf den Spuren von Dschingis Khan. Zu Pferd durch die Mongolei. 2003. ISBN 3-89405-619-3)
 

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