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07. Dezember 2012

Mi Fei

米芾 Mǐ Fèi oder Mǐ Fú

1051 - 1107

„Das Genie steht auf der Grenze zum Wahnsinn. Mǐ Fèi (1051 - 1107), einer der berühmtesten Landschaftsmaler Chinas, hieß schon zu Lebzeiten Mǐ, der Verrückte[米顛 Mǐ Diān]. Einmal stellte er an Sū Dōngpō [蘇東坡] die Frage: ‚Die Leute nennen mich verrückt. Wie denkt Ihr darüber?’

Dōngpō antwortete: ‚Ich schließe mich der Mehrheit an.’ ...

Mǐ Fèi kam in den Ruf, verrückt zu sein, weil er in schönes Felsgestein vernarrt war, was zu folgender Verstiegenheit führen konnte: Hatte er sich in einen besonderen Felsblock mit ungewöhnlichen, zackigen und wilden Umrissen verliebt, legte er in Wuwei, wo er Ratsherr war, Amtsbarett und Robe an, kniete vor dem Gestein nieder und nannte es „Schwiegervater“. Einmal, als er von einem Mönch einen schönen Stein erhielt, der einen eigentümlichen Glanz hatte, schlief er, den Stein im Arm, drei ganze Tage lang.

Auch der Tuschestein des Kaisers hatte es ihm angetan. Als er einmal im Auftrag des Herrschers ein Bild malen mußte, sah er ihn und sprach zum Kaiser: ‚Dieser Tuschestein ist durch meine unwürdige Hand entweiht worden, er ist für Euer Majestät jetzt nicht mehr geeignet.’

Der Kaiser, der selbst ein vorzüglicher Maler war, lächelte und überließ ihm den Tuschestein.“

(Lin Yutang: Glück des Verstehens. Weisheit und Lebenskunst der Chinesen. Stuttgart: 1963)
 
mi-fei-berge-und-kiefern

Berge und Kiefern

Mǐ Fèi war ein berühmter chinesischer Maler. Er entwickelte einen vollkommen neuen Stil, eine an das westliche Aquarell erinnernden Tuschetechnik.

 

chinesische Maler
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