• Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
    Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
  • Schwerpunkt Korea
    Schwerpunkt Korea
  • Schwerpunkt China
    Schwerpunkt China
  • Schwerpunkt Japan
    Schwerpunkt Japan

Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

_______________________

pdf» Information in English (pdf)
pdf» Partner Universities (pdf)

06. Dezember 2012

Kumamoto

熊本 Kumamoto (Bär + Ursprung, Wurzel)
熊本県 Kumamoto-ken (Kumamoto + Präfektur)
7.405 km²
1,8 Millionen Einwohner
245 Einwohner pro km²
Region: Kyūshū (九州)
Hauptstadt: Kumamoto-shi (熊本市)

 

Die Präfektur Kumamoto liegt auf der südjapanischen Insel Kyūshū (九州). Das weiße Emblem zeigt die Wiedergabe des Katakana-Zeichens für die Silbe ku (ク) und eine vereinfachte Umrisskarte der Insel Kyūshū (九州), auf der sich Kumamoto befindet.

kumamotoflag

Die Präfekturhauptstadt Kumamoto ist für ihre Burg (熊本城 Kumamoto-jō) berühmt. Bemerkenswert ist aber nicht allein seine Größe, sondern auch die Tatsache, dass es die letzte Burg war, die noch eine Belagerung nach Art des Mittelalters über sich ergehen lassen musste, und das im Jahr 1877. Damals wurde die Burg fünfzig Tage lang von einer Rebellenarmee unter dem früheren Hofmarschall Saigō Takamori (西郷 隆盛) belagert.

Saigo war Befehlshaber derTruppen gewesen, die neun Jahre zuvor das Shogunat gestürzt hatten. Er war empört über die seiner Meinung nach feige Politik der Regierung, der er mit an die Macht verholfen hatte, und machte sich daher zu einer „Strafexpedition“ auf. Die Burg hielt der Belagerung stand bis Regierungstruppen anrückten.

Ein berühmter Samurai, dessen Name mit Kumamoto verknüpft ist, war Miyamoto Musashi (宮本武蔵), der als Autor des Buchs der fünf Ringe (五輪書 Go Rin no Sho) bekannt wurde. Das Buch, das er 1643 in einer Berghöhle am Rande Kumamotos verfasste, wurde in den USA jetzt als Schlüsselwerk für das Verständnis des japanischen Geschäftsgebarens im 20. Jahrhundert gepriesen.

In der Küstenstadt Minamata (水俣) fanden zwischen 1953 und 1960 dreihundert Menschen den Tod, nachdem sie Fisch gegessen hatten, der in der Nähe der Anlagen der Chisso Corporation gefangen worden war, die Quecksilberhaltige Abwässer ungeklärt ins Meer geleitet hatte. Über 3.000 Fischer trugen schwere Quecksilbervergiftungen davon; Verkrüppelungen, Lähmungen und andere schwere Gesundheitsschäden waren die Folge. Die Prozesse um Schadenersatz zogen sich über dreißig Jahre hin, erst 1994 erging das letztinstanzliche Urteil.

Der Aso-san (阿蘇山) ist der größte aktive Vulkan in Japan und einer der größten der Welt. Das Kraterinnere ist besiedelt. Betonbunker am Kraterrand bieten im Falle eines plötzlichen Ausbruchs Schutz.

Das Gebiet entlang der Grenze zur Präfektur Miyazaki (宮崎県 Miyazaki-ken) ist so gebirgig und unzugänglich, dass es manchmal „das Tibet Japans“ genannt wird.

Über uns

Den Kern des Instituts bilden 15 ständige Mitarbeiter. weiterlesen ...

Studium

Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. weiterlesen ...

Publikationen

Veröffentlichungen und Forschungsbeiträge aus dem Institut  weiterlesen ...

Wort des Tages

Aktuelle chinesische oder japanische Begriffe weiterlesen...

Ostasienlexikon

Schlüsselwörter aus China, Japan, Korea, Mongolei, Hongkong, Macau und Taiwan weiterlesen...

Sprichwörter

„Es gibt da ein chinesisches Sprichwort …“ – Wer kennt sie nicht, diese Einleitung? weiterlesen...