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06. Dezember 2012

Kukai

空海 Kukai (leer + Meer)
弘法大師 Kōbō Daishi (Meister der Verbreitung des Gesetzes – postumer Ehrentitel)
774–835

„In der japanischen Tradition sind Berge Metaphern für Sterben und Tod, und die sterblichen Überreste von Kaisern und Shogunen wurden auf einem besonderen Berg bestattet: dem Koyasan. In jüngerer Zeit haben Unternehmen hier Grabstätten errichten lassen für ihre höchsten Mitarbeiter. Sie wollen in der Nähe des Kōbō-daishi ruhen, des Begründers des Shingon-Buddhismus. Kōbō bedeutet so viel wie Lehrer im weiten Umkreis, Daishi großer Heiliger. Dieser Ehrentitel wurde dem Mönch Kukai nach seinem Tod verliehen. Im Jahr 816 soll sich Kukai in die abgelegene Bergregion des Koyasan zurückgezogen haben. Seine Jünger glauben, dass er selbst nach seinem Tod weiterhin ein Pilgerleben führt. Denn wenn an seinem Todestag, dem 22. April, jedes Jahr aufs Neue das Gewand seiner Statue gewechselt wird, soll der Saum regelmäßig schmutzig und ausgefranst sein - vom langen Weg, den der Kōbō-daishi zurückgelegt hat.“
(http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B44BD26DF6DCF5A5F00 /Doc~ED35CFEBAA35740518710FF274231E7A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

Kūkai ist der vielleicht populärste Mönch des japanischen Buddhismus. Er ist der Begründer der Shingon-Schule (真言宗 Shingon-shū), und damit der bekannteste Vertreter des esoterischen Buddhismus, der durch magische Riten gekennzeichnet ist und im Mittelalter äußerst einflussreich war.

Unter seinem Ehrentitel Kōbō Daishi wurde er zu einer Figur, die wie ein übernatürliches Wesen verehrt  wurde. Sein Verdienst (chinesische) Kultur an den Hof gebracht zu haben darf jedoch nicht gering geschätzt werden.
 
Mönche
Bodhidharma बोधिधमृ, 菩提達摩, ダルマ - Dogen 道元 - Ennin 圓仁 - Kukai 空海 - Nichiren 日蓮
 

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