• Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
    Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
  • Schwerpunkt Korea
    Schwerpunkt Korea
  • Schwerpunkt China
    Schwerpunkt China
  • Schwerpunkt Japan
    Schwerpunkt Japan

Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

_______________________

pdf» Information in English (pdf)
pdf» Partner Universities (pdf)

06. Dezember 2012

Konfuzius-Institut

孔子学院 Kǒngzǐ Xuéyuàn (Kong + Meister + lernen + Institut)

„Als Lú Qiūtián [卢秋田] Ende der Neunziger Jahre chinesischer Botschafter in Berlin war, kannten die Deutschen den größten Philosophen seines Landes in erster Linie aus der Harald-Schmidt-Show. Zwei radebrechende Chinarestaurantbesitzer namens Wang und Li verballhornten dort die Weisheiten des Konfuzius. Das Publikum johlte.

Kaum war seine Amtszeit als Botschafter in Berlin zu Ende, machte sich Lu an die Ehrenrettung der chinesischen Kultur. In Peking rief er eine globale Kampagne ins Leben, deren Flaggschiffe die so genannten Konfuziusinstitute sind. Sie sollen die chinesische Sprache verbreiten helfen und das Ansehen der Volksrepublik aufpolieren.“

(http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/freundlicher-drache-137924/; Wirtschaftswoche, 21. 4. 2006)
 
Herr Wang und Herr Li
„Der kleine Herr Wang steht neben dem großen Herrn Li. Wang fängt an: ‚Konfuzius sagt...‘
Dann blickt er hoch zum bambusstangendünnen Li, und der schickt einen Sinnspruch deutscher Hochkultur hinterher: ‚Weel daleimale lückt, dem gelaubt manne nicht, auch wenne...‘
Oder er sagt, als Kellner durchaus branchenkundig: ‚Dlaußen gibte esse nuel Kännchen!‘
Beide lächeln schelmisch, und fertig ist der Sketch.“

(Die Zeit: Die heimlichen Stars der Harald-Schmidt Show: Herr Wang und Herr Li)

konfusiusinstitut

Vorbilder
Vorbild sind das deutsche Goethe-Institut (歌德学院 Gēdé Xuéyuàn) oder das spanische Instituto Cervantes (塞万提斯学院 Sāiwàntísī Xuéyuàn). Dass sich die Konfuziusinstitute stets in Nähe zu Hochschulen ansiedeln, ist Teil des Masterplans. Anstatt neue Prunkstätten zu bauen, gründen die die Chinesen ihre Konfuziusinstitute in Kooperation mit Universitäten des Gastlandes. Sie nutzen deren Infrastruktur und greifen bevorzugt auf vorhandene Lehrkräfte zurück.

Das Modell spart Kosten. Das chinesische Erziehungsministerium bezahlt für ein Konfuziusinstitut in Deutschland rund 80.000 Euro Startgeld pro Jahr, plus Unterrichtsmaterialien und Honorare für das Lehrpersonal. Nach drei Jahren soll sich die Einrichtung selbst tragen. Zum Vergleich: Ein Goethe-Institut kostet zwischen 120.000 und vier Millionen Euro.

logo

Ostasienlexikon
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N
- O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Über uns

Den Kern des Instituts bilden 15 ständige Mitarbeiter. weiterlesen ...

Studium

Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. weiterlesen ...

Publikationen

Veröffentlichungen und Forschungsbeiträge aus dem Institut  weiterlesen ...

Wort des Tages

Aktuelle chinesische oder japanische Begriffe weiterlesen...

Ostasienlexikon

Schlüsselwörter aus China, Japan, Korea, Mongolei, Hongkong, Macau und Taiwan weiterlesen...

Sprichwörter

„Es gibt da ein chinesisches Sprichwort …“ – Wer kennt sie nicht, diese Einleitung? weiterlesen...