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06. Dezember 2012

Kombucha

紅茶キノコ kōcha kinoko  (rot + Tee + Pilz, Schwamm)
 
kombucha-spar
„Das diesjährige Märzheft der SPAR-Hauszeitschrift ist eine wahre Fundgrube für den Chinaliebhaber. Neben ‚Feng Shui‘ propagieren zwei Seiten das neue Kultgetränk Kombucha: verbessert die Darmfunktion, bewirkt reine Haut, erfreut auch sonst. Das Etikett verheißt noch mehr: Reinigung der Seele. ‚Kombucha kannte man schon in der Tsin-Dynastie ([秦朝 Qíncháo] 221 v. Chr.),‘ steht auf jeder Flasche. Woher man das wohl weiß? Dieses kurzlebige Herrscherhaus bestand nur von 221 bis 206. Kombucha hat ihm jedenfalls nicht geholfen.

In der Flasche befindet sich kalter Kräutertee, durch fermentierte Zutaten aufgepeppt. Die Mischung schmeckt nicht einmal übel - doch für 7 Mark 99?“

(http://www.stumpfeldt.de/hcn/hcn2/dct.html#dct2_1)
 
„Die Liste dieser Aussagen ist lang: Kombucha soll entschlackend wirken, die Darmfunktion anregen, die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen, für reine Haut sorgen, bei Kopf- und Gliederschmerzen, Gicht oder Rheuma helfen und vor Arteriosklerose und Krebserkrankungen schützen. ‚Kombucha ist nicht mehr oder weniger als ein Erfrischungsgetränk auf Teebasis, allenfalls mit Wirkungen vergleichbar mit Sauermilchprodukten‘, stellt dagegen Professor Dr. Helmut Erbersdobler, Präsident der DGE [Deutsche Gesellschaft für Ernährung], fest. …
Bis zum sechsten Tag nach Ansatz der Kultur ist Kombucha ein Erfrischungsgetränk mit süßlichem Geschmack, der an Birnen oder Pfirsiche erinnert. Nach rund 20 Tagen erreicht der pH-Wert mit 2,5 sein Minimum. Dann lasse sich das Produkt eher als Speiseessig verwenden, so die DGE.
Der ‚Teepilz‘ wird von Hand zu Hand weitergegeben oder ist im Handel zu kaufen. ‚Wer das Getränk selbst herstellt, riskiert, dass sich neben den erwünschten Mikroorganismen auch Krankheitserreger ansiedeln können.‘“

(http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin3_35_2000)
 
Kombucha ist ein kalt getrunkenes Gärgetränk, das durch Fermentierung von gesüßtem Tee hergestellt wird.

Der Name kommt angeblich daher, dass im 4. Jahrhundert ein koreanischer Arzt namens Kombu den japanischen Kaiser durch dieses Teepilzgetränk von seinem Magenleiden geheilt habe. Cha heißt Tee und Kombucha somit „Tee des Kombu“.

Wahrscheinlicher war es jedoch ein nicht vergorenes Algenteegetränk aus einer Braunalge, die japanisch kombu (昆布) genannt wird. An dieses Wort hängte man das Wort für Tee (茶 cha). Auf Chinesisch heißt diese Pilzkultur jiàomǔ (酵母, Hefemutter; Dialekt: koubo).
 
Etwas zum Trinken
Buttertee 酥油茶 - Kaishui 开水 - Kombucha 紅茶キノコ - Kumys айраг - Maotai 茅台酒 - Oolong 烏龍茶 - Sake 酒 - Tee
 

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