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06. Dezember 2012

Kofun-Zeit

古墳時代  kofun-jidai (alt + Grab + Epoche)
250 - 538

Grabanlage des Kaisers Nintoku (仁徳) in Ōsaka (大阪)
(Foto: Wikimedia)


Der Daisenryō-Kofun (大仙古墳), in der Präfektur Osaka, in dem Kaiser Nintoku (仁徳天皇, Nintoku-tennō; 313 - 399) begraben ist, ist eines der größten Gräber der Welt. Der Hügel selbst ist 725 Meter lang und 305 Meter breit.

 

Um das Jahr 300 setzt in Japan die Kofun-Kultur ein, deren augenfälligste Zeugnisse riesige Hügelgräber (古墳 kofun, altes Grab) sind.

Die Kofun-Zeit wird im Jahr 538 als beendet angesehen, als die Verwendung der Kofun durch die herrschenden Familien wegen des buddhistischen Glaubens außer Mode geriet, der den Durchgangscharakter des menschlichen Lebens betonte. Das gemeine Volk und einige Adlige in abgelegenen Gegenden errichteten Kofun-Grabhügel allerdings noch bis ins siebte Jahrhundert.

Er ist nie ausgegraben worden, aber der Einsturz des Hauptteiles 1872 hat die Begräbniskammer ans Tageslicht gebracht. Sie enthält einen Steinsarkophag mit 9,5 m³ Volumen, sowie Grabbeigaben, besonders Rüstungen aus vergoldeter Bronze, Eisen- und Bronzewaffen und eine persische Glasvase.

Die bekanntesten Kofun sind schlüssellochähnlich. Doch gibt es auch andere Formen:

kofun-rund kofun-eckig kofun-schluesselloch
円墳 方墳 前方後円
empun hōfun zempō kōen
rund
rechteckig
vorne eckig, hinten rund
 

Epochen der japanischen Geschichte
Jomon 縄文 (- 300 v. u. Z)  - Yayoi 弥生 (- 250 v. u. Z) - Kofun (– 538) 古墳 – Asuka 飛鳥 (- 710) - Nara 奈良(- 794) - Heian 平安 (- 1185) - Kamakura 鎌倉 (- 1333) - Muromachi 室町 (-1573) - Azuchi-Momoyama 安土桃山 (1603) - Edo 江戸 (1868)
Meiji 明治 (- 1912) – Taisho 大正 (- 1926) – Showa 昭和 (1989) – Heisei 平成

 

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