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06. Dezember 2012

Kochi

高知 Kōchi (hohes Wissen)
高知県 Kōchi-ken (Kōchi + Präfektur)
7.105 km²
0,8 Millioen Einwohner
108 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Kōchi-shi (高知市)

kochi

Kōchi ist eine Präfektur auf der südjapanischen Insel Shikoku (四国). Emblem der Präfektur ist eine Kombination des Katakana-Silbenzeichens ko (コ) aus dem Präfekturnamen (= hohes Wissen) und dem Kanji 土 für to von Tosa (土佐), dem alten Namen der Region.

kochiflag

In Kōchi (高知) werden einzigartige Traditionen wie der Hundekampf und die Zucht langschweifiger Hähne gepflegt. Hundekämpfe sind in dieser Präfektur eine anerkannte Sportart, und da sie zu den wenigen in Japan nicht verbotenen Wettsportarten gehören, sind sie auch willkommenes Betätigungsfeld für die Yakuza-Gangster, die sich in Kōchi breit gemacht haben.

Herz der Stadt war die Brücke Harimayabashi (はりまや橋), die dank eines Volkslieds in ganz Japan beliebt ist. Das Lied erzählt die Geschichte eines verliebten buddhistischen Priesters, der seiner Angebeteten in einem Laden nahe der Brücke eine kostbare Haarnadel kaufte. Der Kauf löste einen Skandal aus, die Liebenden wurden verhaftet und in entgegengesetzte Richtungen aus der Stadt verbannt.

Der Shimanto (四万十川, 40.010-Fluss) gilt als schönster Fluss Japans und ist im Gegensatz zu anderen japanischen Flüssen naturbelassen, ohne von künstlichen Staubecken unterbrochen zu werden. Da er durch dünn besiedeltes Gebiet fließt, ist er sehr sauber und wird auch der letzte klare Strom Japans (日本最後の清流, Nihon saigo no seiryū) genannt.

Die Kleinstadt Tosashimizu (土佐清水) ist die Geburtsstadt Nakahama („John“) Manjiros (中濱万次郎, 1827 –1898), des ersten Japaners, der amerikanischen Boden betrat. Nakahama Manjirō hatte 1842 Schiffbruch erlitten und war von einem US-amerikanischen Walfänger gerettet worden, der ihn in die USA mitnahm, wo er dann fast ein Jahrzehnt lebte. Er nahm den Namen „John Manjirō“ an und kehrte 1851 nach Japan zurück. Es wird vermutet, dass durch seinen Einfluss die Öffnung Japans positiv entschieden wurde.

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