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06. Dezember 2012

Kim

김, 金 Gim (Gold)

hundertnamen-korea

金, 김 Kim (22 %)
李, 이 (리) Li
(15 %)
朴, 박 Pak (9 %)

 

„Ausländer mögen es verwirrend finden – mir jedenfalls erging es so –, dass ein Volk weitgehend aus Menschen besteht, die scheinbar alle denselben wenigen Familien angehören. Die meisten Koreaner heißen entweder Park [박], Kim [김] oder Lee [리]. ...
 
Mitunter kann es ziemlich kritisch werden, wenn ein Mr. Park eine Miss Park, wenn eine Miss Kim einen Captain Kim oder eine Miss Rhee einen Mr. Lee heiraten möchte. Nur wenn sich beweisen lässt, dass die beiden nicht demselben Clan angehören, dürfen sie sich vermählen. Ein Gimhae Kim – ein Kim des Clans Gimhae [김해, 金海] – darf jederzeit eine Andong Kim heiraten; aber es kann vorkommen, dass zwei weniger entfernt verwandte Kims beim Studium ihres chokbo [족보, 族譜], des Familienstammbuchs, das die meisten Koreaner in irgendeiner Schublade aufbewahren, entsetzt feststellen müssen, dass sie dieselben unmittelbaren Vorfahren haben und somit demselben Clan angehören.
 
Laut Gesetz dürfen sie nicht heiraten. Viele tun es dennoch, wenn auch verbotenerweise, und lassen ihre Kinder nicht standesamtlich eintragen.“
(Simon Winchester: Korea. Zu Fuß durch das Land der Wunder. 2006)
 

Wieso heißt fast jeder Koreaner Kim?

Im alten Korea war es eine Auszeichnung, einen Namen zu haben. Er machte deutlich, dass der Träger zur Oberschicht gehört.

Das Bemerkenswerte an den koreanischen Familiennamen ist, dass nur wenige Familiennamen auf einen großen Teil der Bevölkerung verteilt sind. Angelehnt an den chinesischen Begriff „die alten hundert Familien“ (老百姓 lǎobǎixìng) gibt es die Bezeichnung „hundert Familiennamen“ (百姓 baekseong) für das gemeine Volk.

Die Top Ten der häufigsten Familiennamen in Südkorea

kim

Namen
Generationenname 班次 - Hundert Namen 老百姓 - Kim 김, 金 - Zhang 张, 張

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