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04. Dezember 2014

Ikemen

Japanisch
イケ・メン ikemen (行ける ikeru = hervorragend sein und 面 men = Gesicht)

仕事がない、お金がない、彼女がない、でもイケ・メン。
„‚Shigoto ga nai, okane ga nai, kanojo ga nai, demo ikemen‘, ruft Bastian Baker, 23, in die Menge. Er steht auf der Bühne einer angesagten Konzertlocation in Tokio. In der ersten Reihe junge Japanerinnen, die kichern und sich die Hand vor den Mund halten. Doch mit seinen wenigen Brocken Japanisch bringt er das Eis zum Schmelzen.

Sie bedeuten: ‚Ich habe keine Arbeit, kein Geld, keine Freundin, aber ich bin schön.‘
Schön finden ihn seine Fans. Darum nennen sie ihn auch Ikemen, was so viel heißt wie gut aussehender, cooler Typ.“
(Schweizer Illustrierte: Bastian Baker in Japan)

Der 1991 in Lausanne geborene Schweizer Bastian Baker (eigentlich Bastien Kaltenbacher) ist ein Songwriter und Gitarrist, der sein Geld auch schon als Eishockeyspieler verdiente.

 

Japanische Wirtschaft setzt auf hübsche Männer

„Vor dem Eingang der Damen-Boutique öffnet ein hochgewachsener Japaner charmant den Kundinnen die Tür. Der junge Mann - pechschwarze längere Haare, makellose Haut, cooler Blick, immer höflich - ist von stattlicher Statur. Er ist genau so wie es die Damen gerne haben. Das wissen auch die Unternehmen. Und deswegen heuern sie immer mehr solche jungen, adretten Männer an. Denn während bislang vor allem hübsche junge Frauen dafür sorgen sollten, die Kundschaft anzulocken, kommen heute immer mehr ‚Ikemen‘ dazu, wie gut aussehende Männer im japanischen Jargon genannt werden.“
(20. Januar 2010: Wirtschaft setzt auf hübsche Männer)

Begriffserklärung

Das relativ neue Wort „Ikemen“ kommt aus dem Jugend-Slang der Großstadtregion Ōsaka, wo „iketeru“ so viel wie „cool“ bedeutet. Zusammen mit dem englischen „men“ (Männer) beziehungsweise dem japanischen 面 „men“ (Gesicht) entstand ein neuer Begriff für gut aussehende Männer.

Das Wort „Ikemen“ findet sich auch im Titel einer beliebten Fernsehserie wieder:

美男(イケメン)ですね „Ikemen Desu ne“ ist das japanische Remake der koreanischen Serie „You‘re beautiful“.

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