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05. Dezember 2012

I Ging

易經 Yíjīng (Wandlungen + Klassiker; ältere Umschriften: I Ging oder I Ching)

„Vielleicht hast du schon die Geschichte von den beiden Psychiatern gehört, die einander im Spital begegnen:

‚Hallo’, sagt der eine im Vorübergehen.

‚Was meint er denn damit?’ grübelt der andere.

Dieses Mißverständnis scheint auch den Botschaften des Yíjīng zu widerfahren. Die Interpretationen, die Erklärungen der Interpretationen und die Kommentare zu den Erklärungen füllen mehr Bände als das Yíjīng selbst! Kein Wunder, daß man im Westen denkt, der Osten sei unergründlich!
 
Unnütze Schnörkel nennen die Chinesen ‚den Schlangen Beine malen‘. Genau das tun wir, wenn wir uns anstrengen, die einzelnen Teile des Yíjīng miteinander zu verbinden oder wenn wir in unserer dogmatischen Haltung versuchen, eine lineare Logik in den wahllos aneinander gereihten Texten zu sehen.

Zhuāngzǐ
[莊子] sagt: ‚Wenn du den Fisch gefangen hast, vergiß das Netz.’ Alan Watts übertrug dies in unsere Zeit: ‚Wenn du die Botschaft verstanden hast, leg den Hörer auf.“
(Chungliang Al Huang: Tao der Freude - Rezepte für das Glück. München: Hugendubel, 1997. ISBN: 978-3-8963-1181-8)
 
„Dieses Buch der Wandlungen liegt seit einem halben Jahre in meinem Schlafzimmer, und nie habe ich auf einmal mehr als eine Seite gelesen. Wenn man eine der Zeichen-Kombinationen anblickt, sich in Kian, das Schöpferische, in Sun, das Sanfte, vertieft, so ist das kein Lesen, und es ist auch kein Denken, sondern es ist wie das Blicken in fließendes Wasser oder in ziehende Wolken. Dort steht alles geschrieben, was gedacht und was gelebt werden kann.“
(Hermann Hesse: Mein Umgang mit dem Yijing September 1925)

iging-buecher
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Die Zeichen des Yíjīng setzen sich aus so genannten Trigrammen (卦 guà) zusammen, die charakterisiert sind durch unterbrochene (陰, yīn, weibliche) und durchgezogene (陽, yáng, männliche) Linien, hinter denen sich ein zyklisches Weltbild verbirgt.

kūn duì qián kăn gèn zhèn xùn
Trennung Weiblichkeit Wechsel Trockenheit Gefahr Aufrichtigkeit Erregung Sanftheit
huǒ tiān shuǐ shān léi fēng
Feuer Erde Sumpf
Himmel Wasser Berg Donner Wind

„Das I-Ging ist das älteste philosophische Buch der Menschheit, Es entstand dadurch, dass ein uraltes Orakelbuch ethisch erläutert wurde, Aus primitiven Strichzeichen machte man seelische Bewegungen: es galt, die Keime des Geschehens zu erfassen, Kennt man die Keime, ist alles Weitere beeinflussbar. Man baute eine ganze Psychologie hinein in diese Zeilen mit dem ursprünglich einfachen Gegensatze von fest und weich.“
(Rudolf von Delius: Das Ewige China - von den Symbolen der Seele. 1926)
 

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