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05. Dezember 2012

Hwang Woo-suk

황우석, 黃禹錫 Hwang Useok (Familienname Hwang)
*1953

der Stolz Koreas
(Quelle: uf.tistory.com)

„Der noch vor kurzem als Klonpionier gefeierte südkoreanische Wissenschaftler Woo Suk Hwang scheint endgültig als Scharlatan der Forschung entlarvt worden zu sein. Hwang sei den Beweis schuldig geblieben, dass er und sein Team jemals embryonale Stammzellen mit dem Erbgut kranker Menschen hergestellt hätten, teilte die Universität Seoul gestern mit. ‚Die im Mai veröffentlichte Studie ist offenbar komplett gefälscht‘, sagte die Sprecherin der Untersuchungskommission, Roe Jung Hye.

Vergangenen Freitag war bereits bekannt geworden, dass neun der elf Stammzelllinien, die Hwang und seine Kollegen angeblich geklont hatten, in Wahrheit nie existierten.
 
Ungeachtet seines öffentlichen Geständnisses und seines Rücktritts als Professor der Universität Seoul hatte Hwang aber darauf bestanden, dass er die Technik besäße, für Patienten maßgeschneiderte Stammzellen herzustellen. Das Regulativ funktioniert Mittlerweile ist auch das mehr als fraglich. Die verbliebenen zwei Stammzelllinien seien verschwunden, behauptete Hwang Anfang der Woche, von Unbekannten aus seinem Labor gestohlen.“
(Anke Brodmerkel in der Berliner Zeitung vom 30. Dezember 2005: Gefallener Star)
 
Gleichsam über Nacht war aus dem zuvor kaum bekannten koreanischen Veterinärmediziner Hwang Woo-suk ein Superstar geworden. Millionen chronisch Kranke erhofften sich von seinen Forschungserfolgen Genesung. Dann kam der rasche Sturz, als sich herausstellte, dass viele seiner Forschungsergebnisse gefälscht waren.
 

Hwang mit Snuppy
(vietbao.vn)
Aus Hwangs Arbeitsgruppe stammt der erste geklonte Hund: Snuppy. Der Name wurde aus der Abkürzung der Staatliche Universität Seoul (Seoul National University) und puppy (englisch für „Welpe“) gebildet. Das US-amerikanische Magazin Time kürte Snuppy zur erstaunlichsten Innovation des Jahres 2005.

hwangwoosuk

„Die südkoreanische Post brachte im Jahr 2004 obige Briefmarke heraus, nachdem es Woo-Suk Hwang gelungen war, die ersten menschlichen embryonalen Stammzellen zu klonen. Die Hoffnung für Millionen stellt die Vision auf der Briefmarke dar: links eine Eizelle, die gerade entkernt wird; rechts ein Mensch im Rollstuhl, der plötzlich aufsteht, läuft, springt und schließlich einen anderen Menschen umarmt.“ (http://www.wertfauna.de/index.php?paged=41)
 

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