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05. Dezember 2012

Hirse

高粱 gāoliang
黍子 shǔzi
„Die Ortschaft Gāomì [高密] in der Provinz Shāndōng [山东] will in den kommenden drei Jahren 670 Millionen Yuan (rund 80 Millionen Euro) in eine Tourismusroute samt Museum rund um das Leben und Werk des Schriftstellers investieren, wie Staatsmedien berichteten.
 

Dazu gehöre auch, ein rund 660 Hektar großes Hirsefeld zu pflanzen. Das Getreide hatte Mò  [莫言 Mò Yán]  zu seinem Erfolgsroman ‚Das rote Kornfeld‘ [红高粱 Hóng gāoliang wörtlich: Rote Hirse] inspiriert. Nach der Zuerkennung des Nobelpreises hatte der 57 Jahre alte Autor beklagt, dass die Hirsefelder, die er aus seiner Kindheit in Gāomì kannte, verschwunden seien.

‚Hirse ist heute kaum noch etwas wert. Weder Menschen noch Tiere essen sie‘, zitierte die Zeitung ‚China Daily‘ einen örtlichen Bauern. Früher diente Hirse als Viehfutter, zur Herstellung von Schnaps oder als Nahrungsmittel für arme Familien.
 

Die Familiensaga ‚Das rote Kornfeld‘ [红高粱 Hóng gāoliang] war von Regisseur Zhāng Yìmóu [张艺谋] verfilmt worden und gewann 1988 den Goldenen Bären bei den Berliner Filmfestspielen. Das Werk erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mit einem älteren Besitzer einer Schnapsbrennerei verheiratet wird. Als der Hochzeitszug überfallen wird, kann einer der Träger die Frau retten. Die beiden verlieben sich ineinander und treffen sich heimlich im roten Hirsefeld.“
(Westfälische Nachrichten vom 18. Oktober 2012: Ein Hirsefeld für Nobelpreisträger Mo Yan)
 
Hirsekörner
(Foto: Wikimedia)
 

Hirse ist das älteste Getreide und zählte in China zu den fünf heiligen Pflanzen. Es war mehrere Jahrtausende lang die vorherrschende Getreideart und blieb bis heute das Hauptnahrungsmittel der nordchinesischen Bauern.


Der Traum der gelben Hirse 黃粱美夢

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