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05. Dezember 2012

Ginkgo

銀杏 yínxìng (Silber + Aprikose)
銀杏 ichō (Silber + Aprikose)

ginkgoblatt

Wie entstand der seltsam klingende Name Ginkgo? Botaniker und Zoologen haben ein Faible für unaussprechbare Namen, und haben sie sich beim Ginkgo selbst übertroffen. Folge davon ist, dass fast jeder über diesen Namen stolpert...

Schuld an diesem Namen soll eine Buchstabenverwechslung sein. Der deutsche Arzt und Botaniker Engelbert Kaempfer (1690 - 1691), der europäische „Entdecker“ dieses Baumes, schrieb ein „y“ so undeutlich, dass er es selbst ein paar Jahre später als „g“ las. Aus Ginkyō wurde so Ginkgo. Diese Schreibweise wurde vom Botaniker Carl von Linné 1771 mit den Zusatz biloba (bezeichnend die Zweilappigkeit des Blattes) übernommen.

Einige Botaniker änderten die Schreibweise später in „Ginkyo“ biloba. Dabei hatten sie aber die Rechnung ohne die Verfechter einer strengen Nomenklatur gemacht, die betonten, dass ein Fehler, der kein Grammatikfehler sei unantastbar sei. Seitdem gilt diese Form als verbindlich. Der Dichter Goethe aber störte sich am Klang des Namens und erfand die Schreibweise „Gingo“.
 
Von der zweilappigen Form des Ginkgo-Blattes inspiriert, schrieb Goethe das Gedicht Gingo biloba:
Original Übersetzung Facsimile
Dieses Baums Blatt, der von Osten
meinem Garten anvertraut,
gibt geheimen Sinn zu kosten,
wie's den Wissenden erbaut
Ist es ein lebendig Wesen,
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
dass man sie als eines kennt?
Solche Fragen zu erwidern,
fand ich wohl den rechten Sinn:
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Dass ich eins und doppelt bin?
这样叶子的树
移植在我的花园里,
叶子的奥义让人品尝,
它给知情者以启示。
它可是一个有生的物体
在自身内分为两个?
它可是两个合在一起,
人们把它看成一个?
回答这样的问题,
我得到真正的含义:
你不觉得在我的歌里,
我是我也是我和你?

ginkgo-gedicht

(http://www.tongjideutsch.com/newshow.asp?id=527&typeID=0)
 

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