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05. Dezember 2012

Geschichten aus dem Gelehrtenwald

儒林外史 Rúlín wàishǐ (Konfuzianer + Wald + draußen + Geschichte)
1749
Autor: Wú Jìngzǐ (吴敬梓)

 

„In dieser Einleitung wird der Sinn des Buches dargelegt

Im Leben stehst du oft an Scheidewegen. Minister, .Generale, Götter, Heilige haben alle dasselbe Los. Tausend Geschlechter kommen und gehen wie Morgen und Abend; uralte Bäume bricht oft der Wind vom Fluß; auf Ehre, Ruhm, Reichtum und Rang läßt sich nicht bauen. Du vergeudest deine Lebenskraft, und die Zeit flieht dahin. Drei Becher starken Weins — und schon bist du berauscht. Wasser strömt unaufhörlich, Blumen welken ... Wohin entschwinden sie?

Aus diesen Versen spricht eine alte Weisheit. Sie wollen nichts anderes sagen, als daß Ehre, Ruhm, Reichtum und Rang im Grunde nichts bedeuten. Aber zumeist brauchen Menschen Ruhm und Ehre nur zu gewahren, so setzen sie schon ihr Leben daran, sie zu erjagen. Erreichen sie aber ihr Ziel, dann schmecken ihnen Ruhm und Ehre nicht besser, als wenn sie Wachs kauen würden. Aber wie wenige haben dies bisher erkannt!“

(Wu Djing-dsi (Wú Jìngzǐ): Der Weg zu den weißen Wolken. Geschichten aus dem Gelehrtenwald. 1962.)

Die inoffizielle Geschichte des Gelehrtenwalds ist ein Roman, der sich satirisch mit dem Leben der Gelehrten-Oberschicht im kaiserlichen China auseinandersetzt. Die Handlung besteht aus einer losen Abfolge, ineinandergreifender, jeweils um eine Zentralfigur gruppierter Erzählungen.
 
Wang Mian Im Prolog wird der Hütejunge Wang Mian vorgestellt, der sich in eifrigem Selbststudium ein hohes Maß an Bildung verschafft. Den schließlich vom Kaiser angebotenen Beamtenposten schlägt er jedoch aus und zieht sich als Einsiedler in die Berge zurück.
Zhou Jin Zhou Jin kann sich trotz hoher Begabung die Beteiligung an den kaiserlichen Examina nicht leisten und fristet daher ein Leben als Dorfschullehrer. Infolge großzügiger Zuwendungen befreundeter Kaufleute tritt er schließlich doch an, steigt zu höchsten akademischen Ehren auf.
Fan Jin Der aus kleinen Verhältnissen stammende Fan Jin wird während seiner Studien allgemein verlacht und verachtet und von seinem Schwiegervater, dem Dorfmetzger Hu sogar misshandelt. Sein Schicksal wandelt sich schlagartig, als er in höchste Ämter aufsteigt.
Niu Pulang Niu Pulang, der Enkel eines armen Händlers, eignet sich die Identität des verstorbenen berühmten Gelehrten Niu Puyi an. Ein Erpres-ser schickt ihm schließlich die Witwe des richtigen Niu Puyi auf den Hals, die Niu Pulang vor Gericht zerrt.
 

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