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Wir begrüßen unsere neue Dozentin für Koreastudien, Frau Shiny Park.

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05. Dezember 2012

Gaya

가야, 伽倻 Gaya
1. - 4. Jahrhundert

gaya

goguryeo-einfluss
  • Goguryeo (orange) hatte auch Einfluss auf Sachalin und Hokkaido.
  • Baekje (blau) hatte starken Einflus auf dem chinesischen Festland und den größten Teil der japanischen Hauptinsel Honshu.
  • Silla (rosa) begnügte sich mit einigen japanischen Küstenregionen.
  • Selbst das kleine Gaya (grün) war mit Staaten auf der südjapanischen Insel Kyushu verbündet.
  • Das japanische Yamato-Reich (violett) beschränkte sich auf die Südseite der Insel Honshu.
Einer Legende nach war das Königreich Gaya von einem mächtigen Nachbarstaat bedroht. Als der König von einem großen Herrscher auf der japanischen Inselkette hörte, beschloss er sein Königreich unter dessen Oberhoheit zu stellen. Im Jahr 33 v. u. Z. schickte er einen Gesandten nach Yamato (大和), der im Folgejahr auf die koreanische Halbinsel zurückkehrte und die kaiserlichen Anweisungen überbrachte. Darin forderte der Kaiser den König auf, für sein Königreich in Erinnerung an seinen verstorbenen Vater Mimaki den neuen Namen Mimana (任那, 임나, Imna) anzunehmen.

Gaya war von 42 bis zum vierten Jahrhundert eine Konföderation aus Stämmen im mittleren Süden der Koreanischen Halbinsel.

Ab Mitte des vierten Jahrhunderts wurde die Konföderation entweder teilweise oder ganz vom Japan der Yamato-Zeit erobert. Die daraus entstandene japanische Kolonie Mimana (任那) hat daher entweder Gaya ersetzt oder sich dieser im Staatenbund angeschlossen.
 

Königsgräber
(Foto: Wikimedia)

Mimana (任那, 임나, Imna) war von 370 bis 562 militärischer Brückenkopf und Kolonie des Japans der Yamato-Ära auf der Koreanischen Halbinsel.
 

verrosteter Eisenhelm
(Foto: Wikimedia)

Gaya bzw. Mimana war aufgrund seiner reichen Eisenvorkommen vor allem während der japanischen Kolonialzeit ein Zentrum internationalen Handels.
 

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