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05. Dezember 2012

Fukushima

福島 Fukushima (Glück + Insel)
福島県 Fukushima-ken (Fukushima + Präfektur)
13.783 km²
2,0 Millionen Einwohner
147 Einwohner je km²
Hauptstadt: Fukushima-shi (福島市)
Region: Tōhoku (東北)

fukushima

„Fast unmittelbar nach Erdbeben und Sintflut wurde Fukushima zum Codewort für ein Desaster von Menschenhand, denn die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit begann sich auf das beschädigte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zu konzentrieren, noch bevor die von der doppelten Naturkatastrophe verursachten Schäden völlig ausgelotet waren. Ein Schicksalsschlag, der den Namen der Präfektur Fukushima Lügen straft, denn der bedeutet ‚Insel [島] des Glücks [福]’. Lange wird es dauern, bis man ihn nicht mehr mit Unglück und Angst in Verbindung bringt.
(Florian Coulmas, Judith Stalpers: Fukushima. Vom Erdbeben zur atomaren Katastrophe. 2011. ISBN 978-3-406 62563-3)

Fukushima ist eine Präfektur im Norden der japanischen Hauptinsel Honshū.

fukushimaflag


fu
福島第一
Fukushima Dai-ichi
Emblem der Präfektur ist die stilisierte Darstellung des Hiragana-Zeichnes für die Silbe fu. Der Name von Stadt und Präfektur Fukushima wurde 2011 weltweit bekannt, nachdem sich etwa 60 Kilometer südöstlich der Stadt die Nuklearkatastrophe von Fukushima ereignet hatte.
磐梯山
Bandai-san
野口英世
Noguchi Hideyo
Im Norden des Inawashiro-Sees (猪苗代湖 Inawashiro-ko) ragt der 1.819 Meter hohe Berg Bandai auf, einer der vielen Berge Japans, die dem Fuji (富士山 Fujisan) ähneln sollen, weshalb man ihn auch „Aizu Fuji“ (会津富士) nennt..
Beim spektakulären Ausbruch des Bandai im Jahr 1888 entstand auf seiner Nordseite eine gespenstische Seen- und Kraterlandschaft.
(Bild: Wikimedia)
Noguchi Hideyo (1876 - 1928) stürzte als Kleinkind in die Feuerstelle und verbrannte sich die linke Hand. Da er nicht mehr für die Feldarbeit geeignet war, bemühte sich seine Mutter um seine Ausbildung zum Arzt. Er wurde 1914 und 1915 für den Nobelpreis vorgeschlagen und bei seiner Rückkehr aus den USA mit stürmischem Jubel empfangen. 1918 reiste er nach Ecuador, um an einem Impfstoff gegen das Gelbfieber zu forschen. Nachdem sich seine Behandlungsmethode als Fehlschlag erwiesen hatte, beschloss er 1928 in Ghana ein Labor zur Erforschung des Gelbfiebers einzurichten, dabei infizierte er sich und starb.
会津若松城
Aizu Wakamatsu
白虎隊
Byakkotai
Die Burg (Aizu-)Wakamatsu, auch Tsurugajō (鶴ヶ城, Kranichburg, erbaut 1384), der Fürsten von Aizu galt als stärkste Festung in Nordostjapan.
Sie war der letzte Rückzugsort der shōguntreuen Truppen in Aizu.
1874 von der Meiji-Regierung zerstört, wurde sie 1965 als Museum wieder hergerichtet.
(Foto: Wikimedia)
Aizu Wakamatsu ist bekannt für die Byakkotai (= Trupp der weissen Tiger), die während der Meiji-Restauration (明治維新 Meiji ishin, 1868) für alte Werte kämpfte. Sie hielten ihre Lage für aussichtslos und so beschloss eine Gruppe von zwanzig 16 bis 17-Jährigen Nachwuchs-Samurais, Seppuku (切腹 – Wir sagen fälschlich Harakiri.) zu begehen. Einer überlebte, seine Frau fand ihn, die anderen waren „erfolgreich“.
(Bild: Wikimedia)

 

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