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04. Dezember 2012

Einhundert Pferde

百駿圖 Bǎijùntú  (hundert + Stuten + Bild)

百馬圖 Bǎimǎtú (hundert + Pferde + Bild)
1728
Format 94,5 cm x 776,2 cm
Maler: Giuseppe Castiglione (郎世寧 Láng Shìníng, 1688 – 1766)

einhundertpferde

(Palastmuseum Giuseppe Castiglione)

„Auf diesem Bild sind einhundert Pferde in den verschiedensten Haltungen zu sehen, die auf einer riesigen Grasfläche weiden. Manche haben sich hingelegt, andere grasen im Stehen, wieder andere spielen und kämpfen miteinander, sie können ihre Freiheit genießen und haben sich zu verschiedenen Gruppen zusammengefunden.

Bei der Ausführung seines Werkes benutzte Castiglione perspektivische Techniken der westlichen Malerei, indem er die Dinge im Vordergrund größer und realistischer, die im Hintergrund dagegen kleiner und verschwommener darstellte, wodurch ein Gefühl der Weite und Tiefe entstand. Die Pflanzen, Tiere und Landschaftselemente sind äußerst fein und realistisch dargestellt. Das Bild zeichnet sich durch kräftig leuchtende Farben, eine komplizierte Komposition und naturgetreue Tierdarstellung aus.

Castiglione verstand sich besonders gut darauf, neben den Techniken der traditionellen chinesischen Malerei westliche Techniken, wie den Einsatz von Licht und Schatten, die atmosphärischen Perspektive und die Prinzipien der Farbgebung, zu verwenden, die sich in seinen Bildern auf ganz natürliche Weise verbinden. Sowohl bei den Pferden, als auch bei den Personen, den Pflanzen und Hügeln setzte er Lichteffekte ein, so dass sie sehr plastisch erscheinen.

Für die Darstellung der Kiefernnadeln, Baumrinden und Felsen verwendete er dagegen die traditionellen chinesischen Pinseltechniken, doch auch die Schatten bei den Pferden und Baumstämmen sind mit typisch chinesischen Lavierungen geschaffen.“
(Ch'en Chieh-chin, Nationales Palastmuseum)

hundertstuten

Bildausschnitt
(Wikimedia)

 

chinesische Gemälde
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