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26. Dezember 2012

Die Kunst des Krieges

孫子兵法 Sūnzǐ bīngfǎ
 

活學活用孫子兵法
 

„Napoleon soll das Büchlein im Feldgepäck gehabt haben, Henry Kissinger war tief beeindruckt davon und Vietcong-Offiziere lernten es auswendig. Es ist Pflichtlektüre für japanische Manager, CIA-Mitarbeiter und sogar brasilianische Profikicker. Die 2500 Jahre alten Aphorismen des chinesischen Militärstrategen Sūnzǐ [孫子] sind populär wie nie und leicht zu konsumieren wie Haferbrei. Den chinesischen Machthabern kommt das entgegen: Sie nutzen ihren antiken General gerne als Alibi, um sich als friedliebende ‚Soft Power‘ zu verkaufen. Zu Recht? Sunzi plädiert dafür, im Kampf um Macht und Beute die Verluste auf beiden Seiten so gering wie möglich zu halten. Ein weiser Feldherr vereitelt die Strategie des Gegners durch List und Tücke, lässt die besten Spione auf ihn los und behandelt die eigenen Männer wie unmündige Kinder."
(Warum Sie Die Kunst des Krieges lesen sollten)

Über das Leben des chinesischen Militärstrategen Sūnzǐ (孫子, Meister Sun; 孫武 Sūn Wŭ; 534 - 453 v. u. Z) ist wenig bekannt. Er war an einer Reihe von Feldzügen beteiligt und es wird von einer Schlacht berichtet, in der seine 30.000 Soldaten gegen eine zehnfache Übermacht siegten. Sein Buch Die Kunst des Krieges gilt als frühestes Buch über Strategie und ist bis zum heutigen Tage eines der bedeutendsten Werke zu diesem Thema. Noch heute ist es Lektüre für Manager und Militärstrategen.

Einer Legende zufolge soll der deutsche Kaiser Wilhelm II. nach dem Ersten Weltkrieg Sūnzǐ gelesen und sein Bedauern geäußert haben, das Buch nicht früher gekannt zu haben.

An den meisten Militärakademien und in vielen Managementkursen wird Sūnzǐ gelehrt. Auch viele Partisanentheorien gehen auf Sūnzǐ zurück. Von  Máo Zédōng (毛泽东) ist bekannt, dass er ein Kenner Sūnzǐs war.

Größte Bekanntheit hat Sūnzǐs Aussage „Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen“ bekommen. Eine der beiden deutschen Ausgaben trägt sogar diesen Titel („Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft“).


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