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04. Dezember 2012

Dund-Gobi

Дундговь Dund-Gobi (Mittelgobi)

Дундговь Аймаг Dund-Gobi-Aimag
74.700 km²
52 Tausend Einwohner
0,7 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Mandalgobi (Мандалговь)

dundgobi

„Flache trockene Wüstensteppe und wie von Riesen abgelegte Felsformationen prägen das Bild der Mittelgobi. …

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Viehwirtschaft. Schafe und Ziegen kommen am besten mit den harten klimatischen Bedingungen zurecht und natürlich die Kamele, die man in kleinen Herden in der Wüstensteppe weiden sieht, wenn man durch den Aimag fährt. …

Mandalgobi
Von einem Aimagzentrum, das in der mittleren Gobi liegt, kann man keine Parkanlagen mit rauschendem Blätterwald erwarten - nur mit Mühe und liebevoller Pflege wachsen die wenigen Bäume und Sträucher in dem Städtchen.“

(Marion Wisotzki, Erna Kappeli, Ernst von Waldenfels: Mongolei. Berlin: Trescher, 2008. ISBN 978-3-89794-117-5)

Straßenszene in Erdenedalai (Эрдэнэдалай = Juwelenozean)
(Foto: Wikimedia)

Мандалговь
ᠮᠠᠨᠳᠠᠯᠭᠣᠪᠢ
Mandalgobi
Онги гол
Ongi gol

Die Hauptstadt Mandalgobi hat 51.000 Einwohner und ist damit eine der größten Städte der Mongolei.

Von einem Aimagzentrum, das in der mittleren Gobi liegt, kann man keine Parkanlagen mit rauschendem Blätterwald erwarten - nur mit Mühe und liebevoller Pflege wachsen die wenigen Bäume und Sträucher in dem Städtchen.“
(Wisotzki, Kappeli, von Waldenfels: Mongolei. Berlin: Trescher, 2008. ISBN 978-3-89794-117-5)

Der Ongi ist ein 435 Kilometer langer Fluss, der regelmäßig austrocknet. 2001 gründeten Betroffene die „Ongi-Fluss-Bewegung“, um auf das Problem zusätzlicher Wasserentnahmen aufmerksam zu machen, denn im Quellgebiet wird viel Wasser für das Auswaschen von Gold verbraucht. Einige Unternehmen mussten schließen, arbeiten zum Teil aber illegal weiter.
(Foto: Wikimedia)
Зуд
Dsud
Онгийн Хийд
Ongiin Chiid
Im Winter leidet der Aimag oft unter Dsud, schneereiche Winter, in denen die Tiere nicht in der Lage sind, Futter durch die Schneedecke zu finden, und verhungern.
Der Schwarze Dsud (хар зуд, char dsud) ist geprägt von karger Nahrung im Sommer und einem kalten Winter. Der Weiße Dsud (цагаан зуд, tsagaan dsud) zeichnet sich durch sehr starken Schneefall aus, der es dem Vieh unmöglich macht, sich von dem sonst zugänglichen gefrorenen Gras zu ernähren. Der Eis-Dsud (мөсөн зуд, mösön dsud) wird durch Regen herbeigeführt, der am Boden friert, das Land mit Eis überzieht.
(Foto: Wikimedia)
Das Kloster Ongiin Chiid wurde 1760 gegründet und wird in zwei Bereiche eingeteilt: Barlim Chiid (am Nordufer des Flusses) und Chutagt Chiid (am Südufer). Chiid ist der mongolische Begriff für Kloster.
Es wurde 1937 bei den antibuddhistischen Ausschreitungen unter dem damaligen Staats- und Parteichef Chorloogiin Tschoibalsan vollkommen zerstört.
(Foto: Wikimedia)

 

„Etwa 20 Kilometer westlich von der Weißen Stupa liegt ein Bergzug, der durch seine rote Färbung auffällt. So ist es kaum verwunderlich, daß er Rote Stupa (Ulaan suvraga) genannt wird. Im Frühjahr, wenn heftige Stürme über die Felsen fegen, heben sich mächtige braune Staubwolken empor. Der eine oder andere spricht dann davon, daß der Atem der allmächtigen Khormusta-Tengri-Gottheit zu sehen sei.

Um die Entstehung der beiden Gebirgszüge ranken sich viele Legenden. In einer heißt es, daß vor langer Zeit ein Drachenpaar in dieser Gegend lebte, er mit wunderschönen roten Schuppen, sie mit zarten weißen. Eines Tages drang ein mächtiger, feindseliger Drache in ihr Gebiet ein und wollte sie fressen. Er bekam die beiden bei den Schwänzen zu packen und als er zubeißen wollte, gelang es ihnen, sich aus seiner Gewalt zu befreien. Erst als sie in Sicherheit waren, bemerkten sie, daß die Enden ihrer Schwänze zurückgeblieben waren. Für eine Rückkehr war es zu spät. Aber auch der große Drache konnte mit den spitzen, harten Schwanzenden nichts anfangen, er warf sie achtlos weg, und so liegen sie heute noch da.“


Aimags (Аймаг)der Mongolei
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