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04. Dezember 2012

Der letzte Kaiser

末代皇帝 Mòdài Huángdì (Ende + Epoche + Kaiser)
1987
Regisseur: Bernardo Bertolucci

„1908 befiehlt die Witwe des Kaisers [慈禧 Cíxǐ], Pǔ Yí [溥儀] in die Verbotene Stadt zu bringen. Neugierig läuft das zweijährige Kind im Palast herum, bis es schließlich müde wird und fragt: ‚Gehen wir jetzt nach Hause?’ Aber der angesprochene Mann wirft sich nur wortlos auf die Knie. Pǔ Yí wird zum Kaiser von China gekrönt.

Die Palastanlage darf Pǔ Yí nicht verlassen. Ein Tross von Bediensteten läuft hinter dem Kind her und achtet respektvoll auf sein Wohl – wenn nicht überhaupt Tausende angetreten sind, um ihm zu huldigen. Allein ist der einsame und von der Welt abgeschirmte Junge nie. Wenn er etwas tut, was sich nicht gehört, werden Diener an seiner Stelle bestraft. Was Liebe und Zuneigung sind, erlebt er nicht.

Erst durch einen Besuch seines jüngeren Bruders Pǔ Jié [溥傑] erfährt er 1912, dass außerhalb der Verbotenen Stadt eine Revolution stattgefunden hat und nicht mehr der Kaiser, sondern ein Präsident der oberste Repräsentant des chinesischen Staates ist. Pǔ Yí will es zuerst nicht glauben, und um seine Macht zu beweisen, befiehlt er einem Diener, sein Tintenfass auszutrinken. Weil aber die Verbotene Stadt auch den Revolutionären heilig ist, bleibt innerhalb der Mauern alles beim Alten: 1.500 Mitglieder des Hofstaates stehen dem abgedankten Kaiser weiterhin zur Verfügung.“
(http://www.dieterwunderlich.de/Bertolucci_kaiser.htm#cont; Dieter Wunderlich: Buchtipps & Filmtipps)

Bernardo Bertolucci verfilmte mit rekordverdächtigem Aufwand die wohl extremste Biographie des Jahrhunderts, die des Kaisers Pǔ Yí (溥儀; 1906 – 1967) an Originalschauplätzen in der Verbotenen Stadt (紫禁城 Zǐjìnchéng) in Peking. Bertolucci durfte als erster Ausländer drei Tage lang in der Verbotenen Stadt drehen und füllte den großen Hof mit bis zu 19.000 Statisten in historischen chinesischen Kostümen. Der Film wurde 1988 mit neun Oscars bedacht.

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