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04. Dezember 2012

Der blaue Lotos

藍蓮花  Lán liánhuā (blau + Lotos + Blüte)

derblauelotos

Hergé hatte am Schluss des vorherigen Abenteuers erwähnt, dass Tim nach China reisen werde. Pater Gosset, der Kaplan der chinesischen Studenten an der Katholischen Universität Löwen, schrieb an Hergé und bat ihn, dabei vorsichtig vorzugehen. Im Frühjahr 1934 trafen sich Hergé und Gosset, der ihn mit Tschang Tschong-Jen (張充仁 Zhāng Chōngrén) bekannt machte, einem jungen Bildhauerstudenten an der Brüsseler Académie des Beaux-Arts. Die beiden jungen Künstler wurden rasch Freunde; Tschang führte Hergé in die chinesische Geschichte, Kultur und Kunst ein. Als Zeichen der Dankbarkeit fügte er einen jungen Chinesen ein, den Tim trifft, und der sein Freund wird.

Später erinnert sich Hergé:
„Als ich den ‚Blauen Lotos' zeichnete, habe ich eine neue Welt entdeckt. Damals war China für mich tatsächlich von nur entfernt menschlichen Wesen bevölkert, sehr grausamen Menschen, die Schlitzaugen hatten und Schwalbennester aßen, einen Zopf trugen und kleine Kinder in die Flüsse warfen.“
(http://www.freitag.de/alltag/0926-tim-struppi-kolonialismus-herge)

Worum geht es?
„Tim, ein Journalist, entspannt sich in Indien bei Maharadscha Gaypijama. Während einer lustigen Fakir-Vorführung wird ein kleiner Chinese von einem mit dem geheimnisvollen Gift Radjaidjah getränkten Pfeil getroffen und verfällt dem Wahnsinn. Seine letzten Worte sind ‚Schanghai’ und ‚Mitsuhirato’. Tim nimmt schnell das Schiff nach Schanghai. Der Reporter und sein Hund landen mitten in den politischen Wirren des Jahres 1931. (Japan beanspruchte chinesische Gebiete, Amerika und Europa fürchteten um ihren Handelsplatz, Shanghai: eine einzige Opiumhölle). Dann überschlagen sich die Ereignisse. Tim entgeht mehrfach knapp dem Tod, Kriege brechen aus, ein verrückter Laotseanhänger mutiert zum Henker, Chefdealer Rastapopoulos taucht auf und ab, Leute werden wahnsinnig oder verhaftet oder beides.“
(http://www.freitag.de/alltag/0926-tim-struppi-kolonialismus-herge)

 

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