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04. Dezember 2012

Cha Bum-Kun

차범근, 車範根 Cha Beom-geun
* 1953

Cha, 1979
(Foto: Wikipedia)

„So gut Deutsch spricht Bum Kun Cha noch. Unmißverständlich beantwortete der Trainer die direkte Frage nach seinem persönlichen Schicksal: ‚Aufhören. Kein Erfolg, dann immer Schluß. 0:5. Unser Volk glaubt das nicht.’ Deprimiert und mit einem erschlafften Gesicht, als würde er am liebsten Harakiri begehen, stand Cha da. ‚Ich habe keine Lust mehr weiterzuarbeiten’, sagte der 45jährige. Wenige Stunden später war er seinen Job los: Südkoreas Verband feuerte ihn, weil er ‚Fehler gemacht’ habe. Dabei war einstige Bundesliga-Star (Frankfurt, Leverkusen, Darmstadt) vor kurzem noch als Volksheld gefeiert und sogar für das Amt des Ministerpräsidenten vorgeschlagen worden.“
(http://www.tagesspiegel.de/zeitung/au-revoir-cha/47378.html; 22. Juni 1998)

Nach seinen Erfolgen als Spieler musste sich Cha Bum-kun als Trainer auch mit schlechten Resultaten zufrieden geben. Nach der 0:5-Niederlage gegen die Niederlande in der ersten Runde der WM 1998 wurde er sofort entlassen.

„‚Drei Dinge sind in meinem Leben wirklich wichtig’, so Cha: ‚Familie, Religion und Fußball! Mit dem Fußball verdiene ich meinen Lebensunterhalt, aber wenn es in meiner Karriere Rückschläge gab, haben meine Familie und meine Religion mir immer geholfen, mich davon zu erholen.’

Es kann nicht überraschen, dass Cha seine Liebe zum Fußball auf seine gesamte Familie übertragen hat. Beim FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002 waren vier Mitglieder seiner Familie auf die eine oder andere Art am Turnier beteiligt: Cha selbst arbeitete als Kommentator, seine Tochter war freiwillige Übersetzerin, sein jüngerer Sohn war Balljunge und sein ältester Sohn stand im Sensationsteam von Guus Hiddink.“

(http://de.fifa.com/worldcup/archive/germany2006/news/newsid=26218.html)
 
Cha Bum-kun wurde von der Asian Football Confederation als Asiens Fußballer des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet und ist der erste nichteuropäische Fußballspieler, der 100 Länderspiele absolvierte. Von 1978 bis 1989 war er Rekordhalter mit 116 bis 121 Spielen. Cha gewann mit der Eintracht Frankfurt den UEFA-Pokal und  wechselte nach vier Spielzeiten zu Bayer 04 Leverkusen.
 

Sein Sohn Cha Du-ri (차두리, 車두리) spielte für den SC Freiburg, wechselte dann zu Celtic Glasgow, später zu Fortuna Düsseldorf. Er lebte bis zum Alter von 9 Jahren in Deutschland, bevor die Familie 1989 nach dem Karriereende des Vaters nach Südkorea zurückkehrte.
 

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