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03. Dezember 2012

Ban Ki-mun

반기문,  潘基文 Ban Gi-mun
* 1944
seit 2007 UN-Generalsekretär

Ban Ki-mun
(Foto: Wikimedia)

„Ban hat zugegeben, dass er die Macht seines Amtes überschätzt hatte. Es gebe kaum klare Hierarchien, er dürfe niemanden entlassen und niemanden versetzen, klagte er gegenüber dem ‚Wall Street Journal‘ schon vor zwei Jahren. ‚Das ist ein eingebautes Problem. Ich wollte das ändern, aber ich habe es noch nicht geschafft.‘ ...

Dabei hat Ban trotz seiner Reisen durch die Zeitzonen intensiv Englisch gepaukt. Er spricht jetzt klarer, verheddert sich aber noch oft im UN-Jargon. Dass viele sagen, er hinterlasse keinen Eindruck, wurmt ihn. Als koreanischer Außenminister habe er viel Eindruck gemacht, beteuert er – und wer ihn im kleinen Rahmen erlebt hat, wird ihm Charisma nicht absprechen.
 
Inzwischen würzt der Siebenundsechzigjährige seine Reden mit Anekdoten aus der Jugend, als er in einer armen Familie im kriegsversehrten Korea aufwuchs. Wenn er dann auch noch einen Witz macht, muss er sein Publikum aber oft darauf hinweisen, er habe gescherzt. ‚Man nennt mich den ‚unsichtbaren Mann‘‘, hatte Ban dem ‚Wall Street Journal‘ gesagt und dann gefragt: ‚Wie viel Sichtbares ist unsichtbar, und wie viel Unsichtbares ist sichtbar?‘“
(Andreas Ross in der FAZ vom 20. Juni 2011: Der unsichtbare Saubermann)
 
 
Als der ehemalige südkoreanische Außenminister Ban Ki-mun 2006 zum UN-Generalsekretär gewählt wurde, versammelten sich 50.000 Menschen im Fußballstadion seiner Heimatstadt Injō, um diese Wahl zu feiern. Außerdem kamen Tausende von Fengshui-Leuten, um herauszufinden, wie ein so kleiner Ort einen solch bedeutenden Menschen hervorbringen konnte.

Nach Bans eigener Aussage fiel die Entscheidung, Diplomat zu werden, bereits 1962, als er bei einem Englisch-Wettbewerb eine Reise nach Washington D.C. samt einem Treffen mit John F. Kennedy gewann.

Als Außenminister hatte Ban in seinem Ministerium den Spitznamen „Bürokrat Ban“, während ihn die Presse den „schlüpfrigen Aal“ nannte, weil er es so gut verstand, Fragen auszuweichen.
 
Ban Ki-moon (links) als koreanischer Außenminister mit der US-Außenministerin Condoleezza Rice
(Foto: Wikimedia)

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