• Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
    Herzlich willkommen am Ostasieninstitut!
  • Schwerpunkt Korea
    Schwerpunkt Korea
  • Schwerpunkt China
    Schwerpunkt China
  • Schwerpunkt Japan
    Schwerpunkt Japan

Institutsleitung
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Stellvertr. Leitung / Studienberatung
Christine Liew, M.Litt.
0621-5203-423

Sekretariat
Conny Scheurer
0621-5203-410

_______________________ 

Stellenangebot / Job Offer: 

Lecturer for Modern Korean Business & Society

_______________________

pdf» Information in English (pdf)
pdf» Partner Universities (pdf)

03. Dezember 2012

Ai Weiwei

艾未未 Ài Wèiwèi

* 1957
 
Der international (aber in China kaum) bekannte Künstler Ài Wèiwèi (艾未未) ist ein scharfer Kritiker der chinesischen Führung und wollte, um den Repressionen zu entgehen, ein Atelier in Berlin eröffnen, nachdem sein Atelier in Shanghai abgerissen worden war.

Ài Wèiwèi wuchs in Nordostchina auf, wohin sein Vater,  20 Jahre lang verbannt war. Er besuchte die Pekinger Filmakademie und lebte zwölf Jahre in den USA.

Durch die 20-jährige Verbannung seines Vaters, des bekannten der Schriftstellers Ài Qīng (艾青), wuchs Ài Wèiwèi in (东北, Dōngběi) und in Xīnjiāng (新疆) auf. 1978 studierte er an der Pekinger Filmakademie mit den später berühmten Regisseuren Chén Kǎigē (陈凯歌) und Zhāng Yìmóu (张艺谋). Von 1981 bis 1993 lebte er in den USA und beschäftigte sich dort vor allem mit Konzeptkunst. 1993 kehrte er nach China zurück. Seine Werke waren auf der Biennale in Venedig und der documenta in Kassel zu sehen.
 
 
Ài Wèiwèi brachte mit seiner Performance „Fairytale“ 1001 Chinesen auf die documenta in Kassel. Die Teilnehmer fand er über seinen Internet-Blog. Jeder Interessent musste dort 99 Fragen beantworten - über Deutschland, die documenta, zu Kunst und Religion, zu ihren Träumen und Ansichten, womit er die Bewerber zum Nachdenken anregen wollte.

Auf der Website der documenta heißt es zu dem Projekt:

Fairytale - Das Märchen ist zu Ende
Während sich auf dem Gelände der Gottschalkhallen Grüppchen von Abreisenden bilden und Berge von Koffern häufen, frühstückt Shuyu Chen, Architektin aus Peking, zum letzten Mal im provisorischen Versorgungszelt. Zu Hause will sie allen ihre ‚Wahrheit’ über Fairytale erzählen. Sie erinnert sich, dass sie viele Bilder von Westeuropa und Deutschland im Kopf hatte, als sie hier ankam. Obwohl sie zum ersten Mal nach Europa gereist ist, hat sie sich deshalb von Anfang an nicht als Fremde gefühlt. Und nun ist sie selbst ein Teil davon geworden, ist sie selbst auf diesen Bildern zu sehen. Jeden Tag hat sie lange Spaziergänge durch Kassel unternommen und dabei vor allem viele Bilder von der Stadt gemacht. Die sei sehr schön, freut sie sich, und  beschreibt die Landschaft und die gastfreundlichen Menschen. Einige Leute haben sich bei ihr z.B. für das schlechte Wetter entschuldigt. Der größte Unterschied zu ihrer Heimat sei der Augenkontakt auf der Straße, den man in China nicht habe. Hier hat sie den Augenkontakt gesucht und genossen. Auf die Frage, was das Kunstprojekt für sie bewirkt hat, antwortet sie: ‚Vielleicht ist Fairytale die Grenze, die ich zwischen den Kulturen überschritten habe.’“
(www.documenta.de)
 
Wenn im chinesischen Internet der eigentlich harmlose Satz „Liebe die Zukunft!" gebraucht wird, ist das wieder ein Beispiel, wie im Chinesischen mit Homophonen und Schriftzeichen gespielt wird:

liebediezukunft

logo

Ostasienlexikon
A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N
- O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Über uns

Den Kern des Instituts bilden 15 ständige Mitarbeiter. weiterlesen ...

Studium

Das Studium schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. weiterlesen ...

Publikationen

Veröffentlichungen und Forschungsbeiträge aus dem Institut  weiterlesen ...

Wort des Tages

Aktuelle chinesische oder japanische Begriffe weiterlesen...

Ostasienlexikon

Schlüsselwörter aus China, Japan, Korea, Mongolei, Hongkong, Macau und Taiwan weiterlesen...

Sprichwörter

„Es gibt da ein chinesisches Sprichwort …“ – Wer kennt sie nicht, diese Einleitung? weiterlesen...