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03. Dezember 2012

Aomori

青森 Aomori (blaugrüner Wald)
9.606 km²
1,4 Millionen Einwohner
143 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Aomori (青森)

Aomori ist die nördlichste Präfektur auf der japanischen Hauptinsel Honshū und ist besonders für seine Apfelplantagen bekannt.
 
Die nördliche Hälfte der Präfektur Aomori ist in zwei markante Halbinseln aufgeteilt: Tsugaru (津軽半島) im Westen und Shimokita (下北半島) im Osten.

„Die Bewohner von Tsugaru sind dafür bekannt, dass sie den unverständlichsten Dialekt Japans sprechen, den Tsugaru-ben [津軽弁], was darauf zurückgeführt wird, dass sie beim Sprechen kaum den Mund aufmachen, denn dafür ist es hier im Winter einfach zu kalt. In Tsugaru sind die Menschen gezwungen, die Arbeit eines ganzen Jahres in den sechs schneefreien Monaten zu bewältigen. Das hat ihnen den Ruf eingetragen, besonders energisch zu sein.“
(Alan Booth: Japan. 1991)
 
  青函トンネル
Seikan tonneru
Emblem Aomoris ist eine Umrisskarte der Präfektur mit den zwei markanten Halbinseln Tsugaru (津軽半島 Tsugaru-hantō) und Shimokita (下北半島, Shimokita-hantō). Der 54 Kilometer lange Seikan-Tunnel verbindet die Insel Hokkaidō mit dem Rest Japans und ist der längste Tunnel der Welt. Er wurde 1988 nach 17 Jahren Bauzeit eröffnet. Gleichzeitig wurden die Eisenbahnfähren über die stürmische Meerenge aufgegeben.
日本猿
Nihonzaru
キリストの墓
Kirisuto no Haka
In Aomori gibt es die nördlichsten freilebenden Affen der Erde, die Japanmakaken.

Im Dorf Shingō (新郷) befindet sich das angebliche Grab Christi. Jesus soll nämlich im Alter von 21 Jahren nach Japan ausgewandert sein und dort 12 Jahre lang Theologie studiert haben. Dann kehrte er nach Israel zurück, starb aber nicht am Kreuz. Es war sein Bruder Isukiri, der für ihn starb, während Jesus über Sibirien nach Nordjapan floh. Dort wurde er zum Reisbauern, heiratete und lebte mit seiner Familie in Shingō.
Grabkreuze in Shingō
十和田湖
Towada-ko
 恐山
Osore-zan
Der Towada-See liegt an der Grenze zur Präfektur Akita, 400 Meter über dem Meeresspiegel. Die leuchtend blaue Farbe des Sees resultiert aus dem klaren Wasser und seiner Tiefe von 327,8 Metern. Die Sichtweite beträgt 15 Meter. Der Schreckensberg gilt als Eingang zur Unterwelt. Ende Juli soll es Schamanen möglich sein, mit Verstorbenen in Verbindung zu treten. Besucher hinterlassen Steinhaufen in dem Glauben, dass die Seelen toter Kinder dazu verdammt sind, im Jenseits Steine aufzuhäufen, um erlöst zu werden.

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